Home / LinuxUser / 2009 / 12 / Linux auf der Schulbank

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Polnisches Rotkäppchen
(195 Punkte bei 6 Stimmen)
Debian 7.1 ist erschienen
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Linux auf der Schulbank

Alternative Software für Bildung und Ausbildung

Fazit

Der Mangel an Alternativen zwingt dazu, sich selbst welche zu schaffen. Unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit kommt dabei ausschließlich Software in Frage, die jedem Auszubildende, jedem Lehrer und in festgelegten Fällen jedem Schüler in der Schule wie zu Hause ohne Probleme bereit steht. Alle anderen Vorgaben führen entweder zu vermehrten Ausgaben oder zu sozial bedingten Barrieren. Dann schafft sich nur der die Software an, der es sich leisten kann.

Das allgemeine Nachdenken von Entscheidungsträgern über Produktionsbedingungen von Software, über Monopole, Dateiformate und Quelloffenheit gehört innerhalb und außerhalb von Schulen unbedingt unterstützt. Diesen Beitrag kann Seminarix leisten.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Lautstark trommeln!
Linuxfreund (unangemeldet), Dienstag, 08. Dezember 2009 19:55:55
Ein/Ausklappen

Hallo an die Interessenten,

das Thema scheint in Österreich wesentlich professioneller angegangen zu werden. Da sorgt Vater Staat teilweise schon dafür, daß für Windows Lizenzkosten grundsätzlich nicht mehr übernommen werden.

Daß freie Software auch für sogenannte "unbetuchte" nutzbar ist, ist das beste und demokratischste an der Sache. Und werden Schüler erst einmal an den Umgang mit der Software gewöhnt, transportieren sie die Idee schneller weiter als jede Community... Der Grund, daß Schüler unbedingt an MS herangeführt werden müssen, weil die Wirtschaft das zwingend verlangt, ist das albernste, was man sich denken kann; jedoch: eine der geschicktesten Marketingstrategien überhaupt auf der Welt.

Jedenfalls können Schüler, die mit freien Programmen umgehen können, das "simple" Windows sehr schnell erlernen mit Kursen in den Firmen; umgekehrt sieht's leider schlecht aus. Und daß der Staat dafür sorgen muß, daß erheblich zu teure Software von einem fremdländischen Weltmonopolunternehmen mit restriktiver Vertriebspolitik auf Staatskosten verkauft werden muß, ist eine Glanzidee.
Sofort ließen sich einige Milliarden in D einsparen, wenn der Lizenzwahnsinn entfiele. Vor allem Kommunen könnten entlastet werden, weil alle Schulrechner ausforschungs- und fast kostenfrei arbeiten könnten. Updates kommen sehr schnell und auch völlig ohne Kostenanträge; also können die Ausbildungsstätten ständig auf dem neusten Stand sein.
Daß man die meisten CD für MS unter Linux nicht zum laufen bekommt, ist ein Märchen; man braucht allerdings wine oder eine virtuelle Maschine und muß sich ein paar Gedanken machen...
Mit viel Glück erreicht die Finanzkrise ein schnelles Umdenken. Städte unter Finanzaufsicht können da sofort Millionen einsparen (jede für sich). Und die vorhandenen Rechner sind mit Leichtigkeit umrüstbar, vor allem, wenn sie den Unfug WIN Vista verdauen konnten.

Alle, die für freie Software in Schulen sind, müssen intensiv werben. Hier sind vor allem Eltern in den Schulvertretungen angesprochen. Ein weiteres Mittel dazu sind ständige Anträge an die Gemeinde- und Landräte, sich endlich mal Gedanken dazu zu machen.

Nette Grüße

ein Andersgläubiger...


Bewertung: 144 Punkte bei 10 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Die Schule ist der Anfang
Der Besserwisser (unangemeldet), Freitag, 20. November 2009 22:19:34
Ein/Ausklappen

Die Schule ist der Anfang, denn wenn hier der Umgang mit Windows gelernt wir, verwendet dieses meist auch zu Hause.

Eines soll denn noch klar sein, jeder Schule soll selbst wählen dürfen.
Doch der Staat soll Schulen welche ausschließlich Quell offene Software verwenden Finanziell unterstützen, auch müsste der Staat für geeignete Schulungen sorgen, zuletzt noch darf nicht auf Spezialisten ,welche bei eventuelle Inkompatibilität von Software helfen, vergessen werden.
Schulen welche nicht umsteigen wollen bekommen eben keine Unterstützung.
Die Verlage sind bloß kleine Hunde, welche nur auf Gewinn aus sind, geeignete Software kommt sobald sie Geld riechen.


Bewertung: 128 Punkte bei 12 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
Wunderbare Sache jedoch...
buzzbuzz (unangemeldet), Freitag, 20. November 2009 12:06:03
Ein/Ausklappen

Eine wunderbare Sache Linux endlich in der Schule zu verwenden. An vielen Orten u. Ländern wird dies ja mittlerweile sehr erfolgreich durchgeführt.

Jedoch ein Hinweis dazu.
Dies kann in Deutschland nur zum Teil geleingen solange sich die Verlage sträuben ihre Lehrmittel (interakt. CD-Rom's etc,) ausschließlich für Windows anzubieten. Die meisten Cd's bekommt man unter Linux nicht zum laufen. Der Klett Verlag ist hier nur ein Beispiel. Die meisten Lehrer sind auf Windows total eingeschossen und sträuben sich bei den ersten Problemen und Inkompatibilitäten sich weiter mit Linux auseinanderzusetzen. Auch mit der software sieht es ähnlich aus.

Hier muss noch vieles vereinfacht werden. Noch viel Überzeugungsarbeit steht hier an.


Bewertung: 183 Punkte bei 18 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht
-
Re: Wunderbare Sache jedoch...
August Meier (unangemeldet), Freitag, 20. November 2009 13:32:47
Ein/Ausklappen

... solange sich die Verlage sträuben ihre Lehrmittel (interakt. CD-Rom's etc,) ausschließlich für Windows anzubieten.

Die sollen also unbedingt nur Software für Windows anbieten???

Hier fehlt wohl ein "nicht": ... solange siche die Verlage sträuben, ihre Lehrmittel (...) NICHT ausschliesslich für Windows anzubieten.

Freundliche Grüsse


August Meier


Bewertung: 155 Punkte bei 14 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Hits
Wertung: 208 Punkte (18 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 07/13

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

whowatch
Nutzer und Prozesse mit whowatch überwachen
Tim Schürmann, 18.06.2013 12:49, 0 Kommentare

Wenn Administratoren herausfinden wollen oder müssen, was die Benutzer auf einem System gerade so treiben, dann hilft ihnen whowatch. Das kleine Kommandozeilenprogramm zeigt in Ec...

Aktuelle Fragen

SUSE 12.3 64Bit: Miro funzt nicht
Wimpy *, 14.06.2013 13:05, 4 Antworten
Seit Installation von openSUSE 12.3 64Bit startet Miro nicht. (Version 5.0.4-1.24-x86_64 von Pa...
Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 4 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...