Mit Komfort

Aria2 integriert sich problemlos als externer Downloadmanager in Browser wie Firefox oder Opera, sodass das mitunter lästige Copy & Paste von URIs entfällt. Entweder verwenden Sie dazu ein entsprechendes Plugin für Downloadmanager (wie zum Beispiel Flashgot [4]) oder definieren Aria2 als als Handler für bestimmte Datei-Endungen.

Da es sich um ein Konsolentool handelt, starten Sie das Programm in einem Terminalfenster. In Opera würde ein Eintrag in den Einstellungen (Abbildung 3) in etwa wie folgt aussehen: /usr/bin/rxvt -e aria2c -d ~/Downloads . In diesem Fall startet zu erst die Terminalemulation RXVT, die dann sofort Aria2 aufruft. Dies öffnet dann die fünf parallelen Verbindungen und legt die zu speichernde Datei im Zielverzeichnis ab.

Abbildung 3: Aria integriert sich gut in gängige Browser, wie zum Beispiel Opera.

Wer nicht so gern auf der Konsole arbeitet, der braucht nicht auf Aria2 zu verzichten: Mittlerweile existieren viele Projekte, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Einsatz des Downloadmanagers komfortabler zu gestalten. In diesen Bereich fallen zum einen Skripte [5] für die Bash-Completition [6] und zum anderen die grafischen Oberflächen Aria2::gui [7] und Aria2fe [8] (Abbildung 4).

Abbildung 4: Wer sich die Parameter zu Aria nicht merken möchte, der greift auf grafische Frontends zurück.

Fazit

Vor allem für Anwender, die oft große Dateien aus dem Netz ziehen, lohnt sich ein Blick auf Aria2. Aufgrund des bescheidenen Ressourcenverbrauchs eignet sich das Tool auch für ältere Rechner. Im Test belegte Aria2 nur 3 MByte Speicher, beim Download via Torrent können es laut den Entwicklern bis zu 9 MByte werden. Dass das Tool keine rekursiven Downloads unterstützt, fällt weniger stark ins Gewicht: Dieses Feature kommt nur in wenigen Fällen zum Einsatz. Wer also die Kommandozeile mag, bringt Aria2 sicher viele Sympathien entgegen.

Glossar

URI

Uniform Resource Identifier, dient der genauen Identifikation einer einer Datei oder eines Dienstes im Web.

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