Das große Murmeln
Mit dem digitalen Globus Marble die Welt erkunden
Kartograph
Die Seitenleiste am linken Rand kennt noch das Register Kartenansicht. Hier schalten Sie unter Design auf einen anderen Kartentyp um. Marble bietet neben der klassischen topografischen Karte, wie Sie sie aus dem Schulunterricht kennen, noch die Satellitenansicht (Abbildung 3), die Erde bei Nacht, Temperatur und Niederschlagskarten sowie eine Straßenkarte (Abbildung 4).
Welche Karten hier in welcher Genauigkeit bereitstehen, hängt vom installierten Material ab. Standardmäßig bringt Marble einen etwa 15 MByte großen Datensatz mit. Weitere Karten integrieren Sie über Datei | Karten herunterladen ... (Abbildung 5). So gelangen auch virtuelle Ansichten von anderen Himmelskörpern, wie Mars oder Venus, auf die Festplatte. Marble zapft dabei ausschließlich freie Quellen an, darunter das Openstreetmap-Projekt [3] sowie Server mit Satellitenfotos der NASA. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, eigene Karten im KML-Format einzubinden.
Um auf die Ansicht der Mondoberfläche (Abbildung 6) oder die nachinstallierten Satellitenbilder von der Venus umzuschalten, verwenden Sie in der Kartenansicht die Ausklappliste Himmelskörper. Der darüber liegende Punkt Projektion bestimmt, wie Marble die Daten für den jeweiligen Planeten auf dem Monitor darstellt. Neben der Kugel und einer flachen Karte steht hier eine Mercator-Projektion bereit.
Sauwetter
In einigen Darstellungen lädt Marble das aktuelle Wolkenbild aus dem Internet und legt es über die Karte. Das klappt allerdings nur für höhere Zoom-Stufen; das aktuelle Wolkenbild am Heimathimmel zeigt Marble derzeit nicht an. Sofern die Wolkendecke stört, schaltet sie der Menüpunkt Ansicht | Wolken ab.
Wer wissen möchte, wo auf der Welt gerade Nacht ist, nutzt die Ansicht Sonneneinstellung. Damit tauchen Sie eine Seite der Erde in tiefste Finsternis. Über den Regler Zeit verschieben Sie die Tag/Nacht-Grenze. Steht die Einstellung Sonnenschatten auf Karte bei Nacht nutzt Marble für die Nachtseite die entsprechende Lichterkarte – der Bildaufbau dauert in diesem Fall entsprechend länger.



