Lange Jahre war der Markt für PDAs recht überschaubar. Anfangs dominierte Palm mit seinem Palm-OS das Geschehen, bis mit Einführung der Smartphones Symbian den Markt aufrollte und sich auch Microsoft ein ordentliches Stück des Kuchens schnappte. Danach folgten die großen Erfolge des Blackberry bei Geschäftsleuten und des iPhone bei Privatkunden. Und der Markt verbreitert sich immer noch: Palm versucht mit dem Palm Pre längst verlorenen Boden wieder gut zu machen, und auch die Allianz um Googles Android sichert sich so langsam immer größere Teile des Markts.
Die Bedienung von Android-Handys geht leicht von der Hand, wobei die Eingabe von langen Texten auf der Bildschirmtastatur schnell ermüden kann. Besonders wenn das Gerät hochkant steht, lassen sich die Tasten recht schwer treffen. Bequem ist die Installation von zusätzlichen Anwendungen über den so genannten Market: Hier stehen zahlreiche kostenlose und kostenpflichtige Anwendungen bereit, die sich mit wenigen Klicks installieren lassen. Die Programme kosten größtenteils erschwingliche 1 bis 2 US-Dollar. Die Bezahlung erfolgt über Google Checkout; in Zukunft soll es auch möglich sein, die Beträge über die Telefonrechnung zu begleichen. Für die folgenden Tests setzten wir ein Samsung Galaxy ein (siehe Kasten "Samsung Galaxy I7500"). Dabei handelt es sich um das erste Android-Handy, das nicht vom taiwanesischen Konzern HTC stammt, wie das im vorigen Artikel getestete HTC Hero [1].
An Android-Geräten gefällt Linux-Anwendern insbesondere die einfache Synchronisation von Handy und Linux-Desktop: Die Desktopumgebung Gnome mit ihrem persönlichen Informationsmanager Evolution integriert Dienste wie Google Kalender oder die Kontaktdatenbank aus Google Mail bereits gut.
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