N900: Nokias neues Internet-Tablet
Nokia erweitert seine mit Linux bestückten Internet-Tablets mit dem N900 (http://maemo.nokia.com/n900) um ein neues Gerät. Als grafische Oberfläche kommt Maemo zum Einsatz. Anders als die bisherigen Tablets kann das N900 nun in die Mobilfunknetze (GSM/UMTS) funken und ist nicht mehr wie die Vorgänger N800 und N810 ausschließlich auf WLAN-Verbindungen angewiesen.
Das N900 bringt einen 3,5-Zoll-Touchscreen mit einer Auflösung von 800x400 Pixeln und eine ausklappbare Tastatur mit. Mit dem N900 verwandelt Nokia sein neuestes Internet-Tablet in ein Smartphone, das über die in diesem Segment inzwischen üblichen Ingredenzien wie 5-Megapixel-Kamera, (A-)GPS und Radioempfänger verfügt. Das Gerät bringt 32 MByte internen Speicher mit, 1 GByte steht für Anwendungen zur Verfügung (256 MByte RAM, 768 MByte virtueller Speicher).
Waren die Vorgänger noch eher als eine Art Tischgerät konzipiert, passt das N900 mit Dimensionen von 110x60x18 Millimeter bei 181 Gramm Gewicht tatsächlich in die Hemdtasche. Die Verfügbarkeit gibt Nokia mit "coming soon" an, und auch zum Preis gab es bei Drucklegung noch keine Angaben.
KDE fliegt sicher
Bei Start und Landung eines Flugzeugs müssen bekanntlich sämtliche elektronischen Geräte ausgeschaltet sein. Doch während eines längeren Flugs lässt sich problemlos mit einem Notebook arbeiten – sofern man WLAN, Bluetooth und 3G-Geräte deaktiviert. Ein Applet namens Kairmode macht das jetzt unter KDE möglich.
Eigentlich plante der Kubuntu-Entwickler Richard Johnson sein Applet (http://tinyurl.com/lu0910-kairmode) nur für die Kubuntu Netbook Edition, doch das Programm, das sämtlichen drahtlosen Kommunikationsgeräten den Strom ausschaltet, eignet sich auch für das normale Kubuntu: Es trägt nicht nur zur Sicherheit in Flugzeugen bei, sondern wirkt sich auch positiv auf die Akkulaufzeit von Note- und Netbooks aus. Rechtzeitig vor dem Feature Freeze für Version 9.10 hielt das Applet nun in Kubuntu Einzug. Es unterstützt zurzeit erst WLAN und Bluetooth, der Entwickler will es aber in späteren Versionen auch für 3G-Geräte ausbauen.



