VDPAU

Dank Nvidia-Chip unterstützt der HDX X18 auch VDPAU und kann somit den Grafikchip zum Dekodieren von Videos einsetzen. Da der Intel-Quadcore allerdings selbst schon auf nur einem Kern 1080p-Videos in H.264 flüssig dekodiert, erscheint der Nutzen von VDPAU etwas fraglich. Strom spart man dadurch kaum, was für eine längere Akkulaufzeit relevant wäre: Wir messen bei normalem Abspielen keinen nennenswerten Unterschied. Beide Varianten brauchen etwa 53 Watt, den bei der CPU eingesparten Strom verbraucht ersatzweise eben der Grafikchip. Das einzige Szenario, bei dem VDPAU somit sinnvoll wäre, dürfte in der Praxis nur selten auftreten: dass der Anwender ein Video abspielen will, während die CPU im Hintergrund auf allen vier Kernen andere rechenintensive Aufgaben erledigt.

RAID

Die zwei Festplatten des HDX X18 ermöglichen das Einrichten eines softwarebasierten RAID-0-Verbunds. Damit lässt sich dem größten Pferdefuß von Notebooks ein Schnäppchen schlagen: den langsamen 2,5-Zoll-Festplatten, die deutlich behäbiger arbeiten als ihre großen Desktop-Brüder. Wir messen für eine einzelne der im HDX X18 verbauten Festplatten mit hdparm schon sehr ordentliche 74,5 MByte/s, das Stripeset sollte also gut 140 MByte/s erreichen. Dies geht natürlich auf Kosten der Ausfallsicherheit, die sich durch das Verteilen der Daten über beide Platten halbiert. Alternativ könnte man auch die beiden Platten in einem RAID-1 spiegeln, um zu Lasten der Performance erhöhte Ausfallsicherheit zu erzielen. Auch das schützt allerdings nicht davor, dass beim Herunterfallen des Laptops möglicherweise beide Platten gleichzeitig Schaden nehmen.

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