Auf der Schulbank
Linux im Bildungssystem
Skolelinux
Debian-Edu und Skolelinux [1] entstanden beide etwa zeitgleich 2001 und gehen seit 2003 einen gemeinsamen Weg. Bei Skolelinux handelt es sich um eine speziell auf schulische Bedürfnisse abgestimmte Distribution, mit der auch ungeübte Administratoren und Anwender mit wenig Aufwand ein Schulnetz samt Terminalserver, Arbeitsstationen und Notebooks schnell aufsetzen. Hierbei kommt nur auf Debian basierende freie Software zum Einsatz.
Skolelinux / Debian-Edu ist weltweit an mehr als 600 Schulen installiert. Das multilinguale System unterstützt mehr als 40 Sprachen, das Skolelinux-Wiki [2] umfasst 4000 Seiten. Mehr Informationen zu Skolelinux bieten auf den folgenden Seiten ein Interview mit dem deutschen Projektleiter Kurt Gramlich [3] sowie ein Artikel zu Skolelinux im Schuleinsatz [4] mit einigen Anwendungsbeispiele aus dem Alltag.
Arktur
In die selbe Richtung wie Skolelinux zielt das Arktur-Schulserver-Projekt. Arktur [5] wird seit 1996 entwickelt und seit 1997 vom Verein Schulen ans Netz, dem Offenen Deutschen Schulnetz (ODS) und der Zeitschrift c't gefördert und verteilt. Arktur basiert auf Suse und Slackware und umfasst ausschließlich freie Software. Auch hier liegt das Hauptaugenmerk auf einfacher Installation von Workstations, Datei-, Mail- und Newsserver sowie Webserver, wobei sich weitere Server unter Windows und Mac OS X leicht anbinden lassen. Nach aktuellen Schätzungen verwenden etwa 2000 Schulen in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland den Arktur-Server.



