Mit Chmsee schnell in CHM-Dateien blättern

Ursprünglich von Microsoft als Online-Hilfe entwickelt, findet man Dokumente im CHM-Format heute auch im Linux-Umfeld. Mit Chmsee steht ein Programm zur Verfügung, das diese Dokumente darstellt, wozu es die Mozilla-Gecko-Engine nutzt. Damit kann Chmsee auch Cascading Style Sheets und Javascript-Code interpretieren und den Inhalt entsprechend formatiert anzeigen. Ansonsten gibt sich Chmsee spartanisch. Es lässt sich lediglich der Zeichensatz anpassen, weitere Modifikationen sind nicht möglich.

Das Programmlayout erinnert stark an gängige Webbrowser: Eine Symbolleiste enthält die wichtigsten Funktionen, die Navigationsleiste am Fensterrand ermöglicht, Lesezeichen zu definieren oder im Index zu suchen. Die Navigationsleiste lässt sich bei Bedarf ausblenden. Auch das Tab-Konzept hat der Entwickler vom Browser übernommen. Allerdings kann Chmsee nur weitere Seiten eines Dokuments als Tab öffnen. Unterschiedliche Dokumente zeitgleich in verschiedenen Tabs zu öffnen, beherrscht das Programm nicht.

Die Konfiguration sowie alle Lesezeichen legt das Tool in einem eigenen Ordner im Home-Verzeichnis ab. Hier liegt auch ein Bookshelf-Verzeichnis, in das Chmsee alle jemals geöffneten Dokumente entpackt. Dabei liegt jedes in einem eigenen Unterverzeichnis. Den Inhalt des Bookshelfs können Sie über die Einstellungen jederzeit löschen, allerdings nur komplett. Möchten Sie nur bestimmte Dokumente loswerden, müssen Sie die entsprechenden Verzeichnisse händisch löschen.

Chmsee 1.0.6

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://code.google.com/p/chmsee/

Wertung

Chmsee ist ein nützliches Tool, für alle die regelmäßig mit CHM-Dateien arbeiten. Das Programm arbeitet zügig und konzentriert sich auf das Wesentliche.

Hashcatalog hilft beim Aufspüren von Datei-Dubletten

Auch in Zeiten von Terabyte-Festplatten bleibt Speicherplatz immer knapp. Hashcatalog hilft beim Platzsparen, indem es identische Dateien aufspürt. Das Java-Kommandozeilen-Programm besitzt keine grafische Oberfläche, benötigt aber dennoch eine aktuelle Java-Version, da es die JAXB-2.1-API für das Erstellen von Katalogdateien benötigt.

Beim Programmaufruf übergeben Sie Hashcatalog die zu prüfenden Verzeichnisse, die es daraufhin samt Unterverzeichnissen durchforstet. Mittels regulärer Ausdrücke schränken Sie dabei den zu prüfenden Bereich ein. Standardmäßig vergleicht das Tool die Dateien anhand ihres MD5-Hashwerts, alternativ lassen sich auch SHA1, SHA256, SHA384 oder SHA512 verwenden. Trifft Hashcatalog auf zwei identische Dateien, gibt es deren Hashwert und die Dateipfade auf der Konsole aus. Im Gegensatz zu anderen Tools verarbeitet Hashcatalog die ermittelten Informationen jedoch nicht weiter.

Das Programm erstellt auf Wunsch eine XML-basierte Katalogdatei eines Verzeichnisses, die sich später zu Vergleichen heranziehen lässt. Diese Vorgehensweise eignet sich besonders für Verzeichnisse, die sich selten ändern, wie beispielsweise CD-ROMs oder DVDs. In der Katalogdatei speichert Hashcatalog alle Dateien mit Namen, Pfad, Größe und letztem Modifikationsdatum sowie dem Hashwert und dem verwendeten Algorithmus.

Hashcatalog .406

Lizenz: MIT/X

Quelle: http://sourceforge.net/projects/hashcatalog/

Wertung

Das Java-Programm Hashcatalog eignet besonders dank seiner Katalogfunktion hervorragend dazu, Dubletten auf Wechselmedien aufzuspüren.

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