KSimus

KSimus (http://ksimus.berlios.de), ein Simulator für digitale Schaltungen, verfügt über keine eingebauten Elemente, sondern lädt über eine Plugin-Schnittstelle dynamische Bibliotheken nach, welche die digitalen Elemente implementieren (Abbildung 19). Zwei solcher Sammlungen liefert der Autor gleich mit: Boolean implementiert ein RS-Flipflop, AND, OR, XOR und deren Negationen, einen Taktgenerator, einen Ein- und einen Ausgang. Data Recorder ist für die Aufzeichnung von Signalen vorgesehen. Im Debian-Paket education-electronics finden sich neben KSimus auch weitere Elektronik-Programme wie etwa der Microcontroller-Simulator Gpsim, das Platinen-Layout-Werkzeug Kicad oder das Elektronik-CAD-System Electric.

Abbildung 19: KSimus simuliert digitale Schaltungen.

KStars

Für Hobbyastronomen bietet KStars (http://) eine Menge interessanter Funktionen. Es kann den Sternenhimmel aus der Sicht eines beliebigen Orts auf der Erde zu einer gewählten Uhrzeit darstellen (Abbildung 20), wobei sich die zu beobachtende Himmelsrichtung einstellen lässt. In der Grundausstattung bring KStars schon eine beachtliche Liste von Städten mit, jeder kann aber seinen Wohnort selbst per Längen- und Breitengrad festlegen. Beim ersten Start offeriert das Programm außerdem den Download zusätzlicher Karten, Bilder und Projektmaterialien – allein der USNO-Nomad-Sternkatalog umfasst 1,4 GByte zusätzliche Daten. Alle anderen Downloads fallen aber relativ klein aus. KStars zeigt nicht nur Sterne, sondern alle Himmelskörper wie Planeten, Kometen, Asteroiden sowie viele Sternbilder und die Milchstraße. Zur besseren Orientierung lassen sich Äquator und Horizont einblenden. Weitergehende Informationen zu bestimmten Objekten und zu Projektseiten kann man in den Webbrowser laden. Wer ein Teleskop mit Anschluss an den PC besitzt, kann es direkt über KStars ansteuern.

Abbildung 20: Mit KStars lässt sich unter Linux Hobbyastronomie betreiben.

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