Rauswurf

Haben Sie das Backup-Medium erst einmal an den Rechner angeschlossen, lässt es sich nicht mehr auswerfen, solange der TimeVault-Server läuft. Die Schuld daran trägt die stets geöffnete Verbindung zur Datenbank, die TimeVault auf dem Backup-Medium speichert. Um den Server zu stoppen, geben Sie in einer Konsole mit administrativen Rechten das Kommando sudo /etc/init.d/timevault stop ein. Nachdem der Server seine Arbeit eingestellt hat, zeigt das TimeVault-Symbol im Panel die fehlende Verbindung an. Nun lässt sich das Medium auch aushängen. Derzeit arbeiten die Entwickler bereits daran, diesen nervtötenden Workaround für künftige Versionen überflüssig zu machen.

Fazit

TimeVault stellt eine komfortable, wenn auch noch nicht ganz ausgereifte Möglichkeit dar, automatisch regelmäßige Backups der Anwendungsdaten und Systemeinstellungen zu erstellen. Die derzeit nur langsam fortschreitende Entwicklung stellt angesichts des bereits hohen Stabilität der Anwendung kein gravierendes Problem dar.

Glossar

Snapshots

Momentaufnahmen von Dateien, die bei TimeVault maximal hundert Dateien erfassen. Wurden mehr Dateien geändert, verteilt das Programm sie auf mehrere aufeinanderfolgende Snapshots.

Infos

[1] TimeVault-Wiki: http://wiki.ubuntuusers.de/TimeVault

[2] Über Time Machine: http://www.apple.com/macosx/what-is-macosx/time-machine.html

[3] TimeVault für externe Medien – Quellcode: https://code.launchpad.net/~kevinread/timevault/external

[4] TimeVault-Paket ohne externe Medien: https://code.launchpad.net/timevault/+download

[5] TimeVault-Paket für externe Medien: http://www.selador.de/software/

[6] Homepage von Meld: http://meld.sourceforge.net/

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