Neuen Festplatten sieht man selten an, ob sie morgen oder erst in vier Jahren den Geist aufgeben (es sei denn, Sie nutzen im Vorfeld Smartmontools [1] zur Festplattenanalyse). Fest steht, dass der Tag kommt – und dann möchten Sie Ihre Daten gern in Sicherheit wissen. Diese speichern sich jedoch nicht von allein: Programme wie Sbackup helfen beim Sichern der Datenflut.
Die Software gilt als Standard-Backup-Programm von Ubuntu, da sie im Rahmen von Googles Programm "Summer of Code" für die Distribution entwickelt wurde. Tatsächlich bringt sie gegenüber anderen etablierten Backup-Lösungen wie Rsnapshot und Rsync den Vorteil mit, eine grafische Oberfläche zu besitzen (Abbildung 1). Das sollte Sie aber nicht dazu verleiten, blind auf irgendwelche Knöpfchen zu drücken. Solange Sie nicht genau wissen, wie das Programm funktioniert, sollten Sie Sbackup keine wertvollen Daten anvertrauen: Im schlimmsten Fall verlieren Sie diese, im Regelfall funktioniert das Backup schlicht nicht. Denn trotz der Einfachheit (das S in Sbackup steht für "simple") bringt die Software ein paar Fallstricke mit.
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