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Postscript-Dateien mit Moonshiner bequem konvertieren
Um Postscript-Dateien in PDF-Dokumente zu konvertieren, bringt Ghostscript das Programm ps2pdf mit, das jedoch mit etlichen Kommandozeilenparametern gefüttert werden will. Das praktische grafische Frontend Moonshiner bildet alle wichtigen Funktionen von Ps2pdf in seiner Oberfläche ab und fasst diese in die Bereiche Misc, Image, Color, Font und Encryption zusammen.
Im Misc-Bereich legen Sie unter anderen die PDF-Version fest, wobei Moonshiner die Varianten 1.3 und 1.4 unterstützt. Außerdem stehen die vordefinierten Konfigurationseinstellungen Standard, Bildschirm, eBook, Drucker und PrePress zur Optimierung auf diverse Ausgabemedien zur Auswahl. Unter Images definieren Sie getrennt für Farb-, Grau- und Schwarzweißbilder einen Kompressionstyp und eine entsprechende Auflösung fest. Als Kompressionverfahren stehen dabei JPEG und ZIP zur Wahl.
Das Funktionsangebot in den Bereichen Colors und Fonts fällt recht übersichtlich aus. Hier haben Sie lediglich die Möglichkeit, Zeichensätze ins Dokument einzubetten und zu komprimieren sowie Farben in die Farbmodelle RGB, CIE, CMYK oder Graustufen zu konvertieren. Von besonderem Interesse ist dagegen der Bereich Encryption, über den Sie den Zugriff auf das PDF-Dokument beschränken. Je nach Konfiguration lässt sich das PDF nur nach Eingabe eines Passworts lesen. Alternativ unterbinden Sie das Extrahieren von Bildern und Text oder das Modifizieren des Dokuments.
Um ein Postscript-Dokument mit Moonshiner zu konvertieren, ziehen Sie es einfach via Drag&Drop aus dem Dateimanager in das Moonshiner-Fenster. Das Programm ermittelt automatisch den Pfad zum Postscript-Dokument und schlägt dem Nutzer als Zieldatei ein PDF-Dokument mit dem selben Namen im gleichen Verzeichnis vor. Beides können Sie aber nach Belieben verändern.
Wertung
Dank Moonshiner lassen sich Postscript-Dokumente bequem via Drag'n'Drop erstellen. Lediglich die Angabe von Quell- und Zielverzeichnis könnte noch verbessert werden.
MP3Diags behandelt Wehwehchen von MP3-Dateien
MP3Diags unterstützt Sie bei der Reparatur fehlerhafter MP3-Dateien. Dabei wenden sie das Tool je nach Bedarf entweder gezielt auf einzelne Dateien oder im Album-Modus auf ganze Verzeichnisse an. Einige Funktionen, wie das Normalisieren von Audio-Dateien, sind nur im Album-Modus sinnvoll. Damit die Liste der Audio-Dateien auch bei vielen Alben überschaubar bleibt, bietet das Programm zwei Filterfunktionen, mit denen Sie wahlweise nach Verzeichnissen oder bestimmten Dateimerkmalen filtern – etwa nach MPEG-Dateien mit niedriger Qualität oder einem fehlerhaften MPEG-Stream oder nach MPEGs ohne ID3V2-Tags.
Die erfassten Audio-Dateien unterziehen Sie verschiedenen Transformationen, wobei die Palette vom Bearbeiten der ID3-Tags über die Wiederherstellung von VBR-Daten bis zum Entfernen fehlerhafter Streams reicht. Um derartige Abläufe zu automatisieren, stellen Sie verschiedene Transformationen zu einer Liste zusammen. Bis zu vier solcher Listen verwaltet MP3Diags, wobei es die ersten drei bereits mit Kombinationen aus Standardtransformationen vorbelegt. Diese modifizieren Sie aber in der Programmkonfiguration ganz nach dem eigenen Bedarf.
In der Konfiguration legen Sie außerdem fest, wie das Programm mit transformierten und originalen Dateien umgeht oder welche Schwellenwerte für die MP3-Kodierung gelten. Für das Bearbeiten der ID3-Tags hat MP3Diags außerdem noch einen Tag-Editor im Gepäck, der auf Wunsch Musikdatenbanken wie Musicbrainz nach den ID-Tags durchkämmt.



