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Angetestet

Aktuelle Software

Arora, die Browser-Alternative zu Firefox

Wer eine plattformübergreifende Alternative zu Standard-Browsern wie Firefox oder Opera sucht, der wird bei Arora fündig. Der kompakte Browser basiert auf QtWebKit und bietet alle wesentlichen Funktionen, die man braucht. Dazu zählen unter anderem Tabs, eine Verlaufsfunktion, Javascript- und Proxy-Support sowie Suchroutinen für Wikipedia, Google, Yahoo und Youtube. Weitere Suchen laden Sie bei Bedarf als XML nach. Bestehende Bookmark-Listen übergeben Sie Arora als HTML- oder XML-Datei zum Import.

Beim Erscheinungsbild und den Tastenkürzeln orientierten sich die Entwickler weitgehend an Firefox, sodass sich dessen Anwender in Arora sofort zurechtfinden. Ein besonderer Hingucker: Den Fortschrittsbalken für das Laden einer Webseite zeigt der Browser gut sichtbar in der URL-Zeile, sodass man es sofort erkennt, wenn der Transfer hängt. Wollen Sie mehr über die Kommunikation zwischen Browser und Webserver wissen, überwachen Sie die Verbindung mit dem integrierten Netzwerk-Monitor: Das Tool gibt Auskunft über jede Anfrage inklusive der Anfrage- und Antwort-Header.

Teilen Sie sich die Nutzung des Rechners mit anderen, dann freuen Sie sich sicher über die Private-Browsing-Funktion: Ist sie aktiviert, erscheinen die aufgerufenen Seiten nicht im Verlauf, Einträge im Download-Fenster werden automatisch entfernt, vorhandene Cookies gesperrt und neue nicht gespeichert. Darüber hinaus erscheinen auch Suchanfragen nicht im Suchverlauf, Arora speichert die aktuelle Sitzung beim Beenden nicht. Alternativ bietet der Browser die Option, alle privaten Daten nachträglich zu löschen.

Arora 0.7.1

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://code.google.com/p/arora/

Wertung

Arora ist eine gute Browser-Alternative für alle, die gerne sicher surfen und keine Erweiterungen wie Flash oder ähnliches brauchen oder wollen.

Alle Prozesse im Blick mit Htop

Der Prozessmonitor Htop bedient sich der Ncurses-Bibliotheken, um die Prozessliste farblich aufzubereiten und dadurch gegenüber dem Vorbild Top übersichtlicher zu gestalten. Im oberen Bereich zeigt das Programm die Auslastung von CPU, Speicher und Swapspace als Fortschrittsbalken an, auch Systemparameter wie Tasks, Load-Average und Uptime lassen sich grafisch präsentieren. Darunter führt das Programm alle laufenden Prozesse mit verschiedenen Parametern wie Prozess-ID, CPU- und Speicherbedarf sowie Prozesseigentümer tabellarisch auf. Welche Werte Htop hier anzeigt, geben Sie in der Konfiguration frei vor.

Im Gegensatz zu Top verfolgt Htop einen interaktiveren Bedienungsansatz: Mit den Pfeiltasten navigieren Sie horizontal und vertikal in der Prozessliste, eine Suchfunktion erleichtert das schnelle Aufspüren von Prozessen. Den Prozess, der aktuell im Fokus liegt, hebt Htop farblich hervor; sie können ihn nun auf Tastendruck entfernen oder anders priorisieren.

Standardmäßig sortiert Htop die Prozessliste absteigend nach CPU-Auslastung, was Sie aber je nach Bedarf verändern. In der optionalen Baumansicht erkennen Sie schnell, welcher Prozess von welchem anderen abhängt. Die Konfiguration erlaubt darüber hinaus das Ausblenden bestimmter Thread-Gruppen. Alle Konfigurationsänderungen protokolliert Htop in der Konfigurationsdatei .htoprc und startet beim nächsten Aufruf direkt mit den neuen Parametern.

Htop 0.8.2

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://htop.sourceforge.net

Wertung

Der Prozessmonitor Htop steht dem Klassiker Top funktional um nichts nach, bietet aber mehr Komfort und Möglichkeiten.

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Wertung: 92 Punkte (3 Stimmen)

Infos zur Publikation

Dieser Artikel stammt aus der Zeitschrift LinuxUser.

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