Starten leicht gemacht

Wer gar nicht mit beiden KDE-Menüs zum Auffinden der richtigen Software klarkommt, für den hält Toorox eine Starthilfe bereit. Die nette Linksammlung unter dem Namen Starter für die wichtigen Programme erscheint nach einem Klick auf das blaue Fragezeichen-Symbol in KDE-Leiste und Desklet. OpenOffice Writer finden Sie hier weder unter diesem Namen noch als "Textverarbeitung" – unter Toorox nennt sich der Link Brief schreiben. Audacious dudelt seine Musik nach einem Klick auf das Icon Musik hören, und so weiter (Abbildung 2). Das vereinfacht zwar nicht die Bedienung der einzelnen Programme, gibt aber einen schnellen Überblick über die wahrscheinlich am häufigsten genutzten Anwendungen.

Abbildung 2: Klare Bezeichnungen helfen auch Neueinsteigern, die richtige Software zu finden.

Toorox in der Jackentasche

Möchten Sie Toorox statt von der DVD lieber vom handlicheren USB-Stick nutzen, starten Sie im Desklet Desktop über Toorox-Live-Stick erstellen ein entsprechendes Installationsskript. Die Bildschirmanweisungen fordern Sie auf, alle USB-Speichergeräte von Ihrem Rechner zu entfernen, sodass Sie nicht versehentlich auf ein falsches Gerät zugreifen. Stecken Sie anschließend einen mindestens 2 GByte großen Stick ein und drücken Sie auf Ok.

Toorox löscht nun das Medium und macht es bootfähig. Zwar erscheinen dabei kein Fortschrittsbalken oder ähnliche grafische Rückmeldungen, trotzdem arbeitet das Skript fleißig auf dem USB-Stick. Nach einiger Zeit erscheint ein Fenster (Abbildung 3) und verlangt von Ihnen die Bestätigung, nun das Live-System auf den Stick schreiben zu dürfen.

Abbildung 3: Ohne sonstige Rückmeldungen müssen Sie auf ein weiteres Dialogfenster warten, bevor Ihr Toorox-Stick erstellt wird.

Auch jetzt erkennen Sie lediglich am, je nach Bauausführung, blinkenden Stick und rotierenden DVD-Laufwerk, dass Toorox noch werkelt. Mit dem Tipp, beim nächsten Start im BIOS Ihres Computers die Bootreihenfolge zu Gunsten eines USB-Device zu ändern, verabschiedet sich das Skript nach getaner Arbeit. Von USB-Stick bootet Toorox deutlich schneller und der KDE4-Desktop lässt sich auch flüssiger bedienen. Allerdings sieht der Herausgeber bisher keine Möglichkeit vor, Konfigurationen und persönliche Daten für einen erneuten Start vom Stick zu speichern.

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