Mehr Komfort
OpenOffice 3.1 im Test
Flott berechnet
Bei Calc schraubten die Entwickler vor allem an der Geschwindigkeit [5] und implementierten einer Menge kleinerer Detailverbesserungen. So funktioniert der mit Version 3.0 eingeführte Zoomregler für das stufenlose Skalieren des Dokuments nun auch in der Tabellenkalkulation. Ein Doppelklick auf die Bezeichnung eines Tabellenblatts genügt nun, um es umzubenennen. Daneben finden sich einige neue Funktionen sowie einen Euro-Konverter, in Diagrammen dürfen Sie die Achsen jetzt frei positionieren.
Beim Umgang mit Formeln helfen kleine Flyouts zum Syntaxaufbau während der Eingabe auf die Sprünge (Abbildung 6). Allerdings versteckt sich hier noch ein Grafikfehler (Abbildung 7): Beim Wechseln des virtuellen Desktops bleiben noch offene Syntax-Flyouts stehen und stören in anderen Anwendungen.
Kleinigkeiten
Ebenfalls nur kleine Verbesserungen weisen das Präsentationsgrafik-Modul Impress und die Datenbank Base auf. Impress profitiert in erster Linie vom verbesserten Antialiasing in Vektorgrafiken: Die in dieser Disziplin so beliebten Diagramme und Gedankenblasen sehen allesamt sehr fein geglättet aus. Auch hier funktioniert jetzt der Zoom-Slider, und mittels zweier Schalter modifizieren Sie den Schriftgrad eines Bereichs per Mausklick.
Die Datenbankprofis profitieren beim Bearbeiten von SQL-Befehlen nun von einem Syntax-Highlightning, das sich auch individuell anpassen lässt. Die entsprechenden Einstellungen finden sich im Menü Extras | Optionen | OpenOffice.org | Darstellung unter SQL Syntax-Hervorhebung (Abbildung 8).



