Home / LinuxUser / 2009 / 07 / Mehr Komfort

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(233 Punkte bei 16 Stimmen)
Re: War doch klar...
(162 Punkte bei 6 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.
AA_comfort_sxc1168945.jpg

© sxc.hu

Mehr Komfort

OpenOffice 3.1 im Test

10.06.2009 Das Release 3.1 der beliebten Bürosuite OpenOffice verspricht neben Detailverbesserungen und Fehlerbereinigungen auch neue Funktionen. Lohnt ein Upgrade?

Dass OpenOffice.org [1] als exzellente Bürosuite den direkten Vergleich mit kommerziellen Konkurrenten nicht zu scheuen braucht, wissen nicht nur Anhänger aus dem Open-Source-Lager: Auch unter Windows und auf dem Mac findet das freie Office-Paket immer mehr Freunde. Das Projekt hat dieser Tage OpenOffice 3.1 veröffentlicht, das etliche Detailverbesserungen und Fehlerbereinigungen mitbringt. Wir haben uns bereits angeschaut, welche der neuen Funktionen im Büroalltag von Nutzen sind. Wie Sie OpenOffice am schnellsten auf Ihre Festplatte bannen, zeigt der Kasten "OpenOffice 3.1 installieren".

OpenOffice 3.1 installieren

Die großen Distributionen haben zurzeit noch OpenOffice 3.0.1 im Gepäck, bieten aber an, unproblematisch auf 3.1 zu aktualisieren.

Unter Ubuntu 9.04 fehlt Ihnen dazu nur eine neue Repository-Quelle. Öffnen Sie unter System den Menüpunkt Software-Paketquellen und aktivieren Sie dort den Reiter Software von Drittanbietern. Über den Schalter Hinzufügen tragen Sie die Zeile deb http://ppa.launchpad.net/openoffice-pkgs/ubuntu jaunty main ein und laden die Quellen neu. Für den richtigen GPG-Schlüssel geben Sie nacheinander folgende Zeilen auf der Konsole ein:

$ sudo -i
# gpg --keyserver keyserver.ubuntu.com --recv 60D11217247D1CFF
# gpg --export -armor 60D11217247D1CFF | sudo apt-key add -

Ubuntu bietet zuerst eine Teilaktualisierung des Systems an, die alle OpenOffice-3.0.1-Bestandteile entfernt. Mit der Auswahl des Metapakets openoffice.org installiert Synaptic alle erforderlichen Bestandteile.

Unter Opensuse 11.x steht OpenOffice 3.1 derzeit noch im Unstable-Zweig des Repositories [2]. Möchten Sie es dennoch einrichten, öffnen Sie den One-Click-Install-Link [3] und aktualisieren anschließend die OpenOffice-Pakete in YaST.

Auf jeder Distribution funktioniert die an Windows erinnernde Installation über eine Java-Oberfläche, die keine Abhängigkeiten benötigt. Ein weiterer Vorteil: Sie können auf diesem Weg OpenOffice 3.1 für einen ersten Test lediglich in Ihrem Home-Ordner installieren. Laden und entpacken Sie das entsprechende Paket, das Sie auf der OOo-Downloadseite [4] unter Linux 3.1.0 (Installer mit JRE) finden. Führen Sie im entstandenen Ordner OOO310_m11_native_packed-2_de.9399 die Datei setup aus und folgen Sie den Dialoganweisungen (Abbildung 1).

Abbildung 1: Ein Java-Installer verhilft Ihnen auch bei exotischen Distributionen zu einem funktionierendem OpenOffice 3.1.

Der erste Start der verbesserten Bürosoftware birgt keine Überraschungen. OpenOffice übernimmt problemlos die Einstellungen der Vorgängerversion aus dem versteckten Ordner ~/.openoffice.org. Lediglich ein neues Icon-Theme namens Galaxy fungiert nun als Standard, falls Sie nicht ohnehin eine Desktop-Integration nutzen.

Die gibt es in drei Varianten: Die Pakete openoffice.org-gnome und openoffice.org-kde sorgen für das nahtlose Einbinden der Suite in den jeweiligen Desktop. Nutzen Sie XFCE, dann installieren Sie die allgemeine Gtk-Unterstützung openoffice.org-gtk. Während die Pakete unter Gnome und XFCE auch den Schnellstarter für die Systemleiste mitbringen, benötigen KDE-Anhänger noch ein weiteres Paket, die externe Software oooqs2-kde.

Ohne Ecken und Kanten

Die Schrift im Text stellt OpenOffice seit geraumer Zeit geglättet dar, doch Kreise und andere Figuren zeigten, je nach Maßstab, oft fransigen Ränder. Mit dem erweiterten Anti-Aliasing-System von OpenOffice 3.1 gehören pixelige Diagramme nun der Vergangenheit an. Auch die Menüschriften integrieren sich nun besser in das Desktopsystem. Zwar verwöhnten auch hier bereits glatte Truetype-Schriften das Auge, gaben aber auf den meisten Systemen ein anderes Bild ab als in reinen Gtk-Applikationen. OpenOffice 3.1 bietet auch bei einer 100-Prozent-Ansicht in den Menüs das gleiche Font-Bild wie der Desktop.

Zudem bleiben Objekte jetzt beim Verschieben erkennbar (Abbildung 2): Sie ziehen jetzt einen "Schatten" des Objektes auf eine neue Stelle im Dokument, was eine viel genauere Positionierung erlaubt.

Abbildung 2: Objekte lassen sich im neuen OpenOffice besser positionieren, weiche Kanten verwöhnen das Auge.

Geschützte Arbeit

Wer Dokumente nur am Einzelplatzrechner erstellt, bemerkt es wohl nicht – Büroangestellten passiert aber es oft: Man arbeitet an einem Dokument und stellt beim Speichern fest, dass zwischenzeitlich bereits ein anderer Kollege seine Ideen in das Dokument integriert hat.

Das passiert vor allem, wenn OpenOffice auf unterschiedlichen Plattformen läuft und daher die systemeigenen Sicherungsmaßnahmen nicht greifen. Die Entwickler bauten deshalb ein eigenes Sperrsystem ein, das erkennt, ob eine Datei bereits von einem anderen Ort aus in Bearbeitung steht. Versuchen Sie, eine solche Datei zu öffnen, erscheint eine entsprechende Warnung. Ihnen bleibt aber die Option, zumindest mit einer Kopie der Originaldatei zu arbeiten (Abbildung 3).

Abbildung 3: Versehentliche Mitarbeit am Dokument gehört nun der Vergangenheit an.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1488 Hits
Wertung: 0 Punkte (2 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Mirko Albrecht

Mirko Albrecht schreibt seit Ende 2004 regelmäßig Beiträge für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Wenn er nicht gerade eine neue Distribution ausprobiert, spielt er gern Schach oder fotografiert die Welt.
Seine Rechner werden meist von Xubuntu oder Opensuse bevölkert.


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

Ubuntu 11.10 Compiz 3D Cube flackern
Moritz Obenauer, 12.02.2012 12:25, 0 Antworten
Hallo! Ich habe Ubuntu 11.10 mit Unity und den Compiz 3D Cube ein gerichtet. Er funktioniert...
Suse 12.1 Bootvorgang bleibt seit Update stehen
Wimpy *, 12.02.2012 09:22, 2 Antworten
Seit Update auf Kernel 3.1.9-1.4-desktop i686 bleibt der Bootvorgang stehen. Es erscheint der gr...
N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 1 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...