Schnell und manuell

Besonders der Download der Dateien dauert mitunter eine gewisse Zeit. Die verkürzen Sie, indem Sie das ISO manuell übergeben. Laden Sie es zum Beispiel fix über Bittorrent herunter und geben Sie in der grafischen Oberfläche von Unetbootin als Image den Pfad zur ISO-Datei an. Sogar die Versionen des Kernels und der Initrd-Datei bestimmen Sie auf Wunsch selbst. Das ergibt Sinn, wenn Sie einen vom Standard abweichenden Kernel benutzen, der ein bestimmtes Feature mitbringt oder besser mit Ihrer Hardware kooperiert.

Als hilfreich erweist es sich oft auch, den Bootprozess um einige zusätzliche Optionen anzureichern, damit Linux mit der Hardware zurecht kommt. Zu den beliebten Kernel-Parametern bei Hardware-Problemen gehören etwa ide=nodma (bei problematischen IDE-Festplatten) sowie acpi=off (um Ärger mit einer nicht funktionierenden oder fehlenden Energieverwaltung zu vermeiden).

Fazit

Alles in allem macht Unetbootin nicht nur einen komfortablen, sondern auch recht ausgereiften Eindruck. Allerdings ist es noch nicht perfekt: Es kommt vor, dass sich einzelne Distributionen nicht installieren lassen. Im Test betraf das etwa Slitaz – Puppy Linux, Elive und eine selbst heruntergeladene KDE-Four-Live-Version, die auf Opensuse basiert, liefen hingegen anstandslos. Notfalls laden Sie das Image der gescheiterten Installation einfach händisch von der Webseite herunter und probieren den manuellen Weg.

Infos

[1] Pendrivelinux: http://www.pendrivelinux.com

[2] Unetbootin: http://unetbootin.sf.net/

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Kommentare
Hinweis für bootfähige USB-Sticks
DieterD (unangemeldet), Samstag, 24. Juli 2010 17:35:01
Ein/Ausklappen

Leider ist oftmals die Bootfähigkeit der USB-Sticks nicht angeben.
Unter den USB-Sticks, die USB 1.0, 1.1 und 2.0 zugleich unterstützen (ab Win 98SE oder auch Mac OS/Linux angeben), befinden sich die meisten bootfähigen USB-Sticks.





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