Leserbriefe

20.05.2009

Daneben gegriffen?

LU 06/2009, S. 70: Ich habe in der Ankündigung zur Ausgabe 06/2009 gesehen, dass ihr euch mit dem Duden-Korrektor 5.0 für OpenOffice beschäftigt. Hoffentlich vergesst ihr nicht zu erwähnen, dass diese Brockhaus-Extension für OpenOffice zwar für OpenSuse ab Version 10.3 ausgelegt ist, aber bei Ubuntu ausschließlich Ubuntu 7.10 unterstützt.

Mit Ubuntu-Versionen 8.04 funktioniert der Duden-Korrektor nicht! Das habe ich vom Support erfahren, nachdem die Installation bei mir nicht klappte. Die Herstellerangabe der Systemvoraussetzung mit "ab OpenSuse 10.3, Ubuntu 7.10« ist sehr missverständlich. Ich bekomme jetzt kulanterweise mein Geld zurück – gegen die schriftliche Bestätigung, dass ich die heruntergeladene Software wieder lösche. Immerhin. Frank Finkenberg

LinuxUser: Frank Finkenbergs Zuschrift traf leider erst kurz vor Druckabgabe ein, als der Test des Duden-Korrektors – Sie finden ihn ab Seite 70 — bereits fertig gelayoutet und schlussredigiert war. So konnten wir die Antwort nicht mehr direkt einarbeiten.

Die Auskunft des Bifab-Supports allerdings löste bei uns gesteigerte Verwunderung aus, lief der Duden-Korrektor doch in der Redaktion problemlos unter Ubuntu-Versionen bis hin zu "Intrepid". Unser Autor Erik Bärwaldt meint dazu: "Den von Frank Finkenberg geschilderten Sachverhalt kann ich nicht nachvollziehen: Ich habe problemlos unter Ubuntu 8.04.1 und 8.04.2 installiert und getestet – es hat alles wunderbar geklappt. Weder bei der Installation noch im Betrieb gab es irgendwelche Probleme. Allerdings arbeitet der Duden-Korrektor 5.0 nur mit OpenOffice-Versionen ab 3.0.1, wie es der Artikel auch schildert." (jlu)

Nachgegriffen

LU 05/2009, S. 62: Danke für eueren Artikel über Back in Time. Zu selten wird über gute und doch einfache Backup-Programme berichtet. Ein Manko, das ihr im Artikel beanstandet habt, nämlich die Unmöglichkeit der Planens für verschiedene Updates, ist knapp 10 Tage nach Erscheinen des Heftes bereits behoben – zumindest in der Sourcecode-Version.

Allerdings ist mir ein anderer Schwachpunkt aufgefallen: Wenn man verschiedene Backups anlegt (etwa /home/user/Documents und home/user/Documents/Bilder) und man im ersten Auftrag den Bilder-Ordner ausschließt, so bleibt er anschließend auch in allen anderen Aufträgen außen vor. Obendrein funktionieren die Ausschlüsse nicht immer. Ich hoffe, die Entwickler verbessern das Programm weiter so zügig wie bisher. Markus Unterguggenberger

LinuxUser: Für alle Freunde der Datensicherung sei hier noch angemerkt, dass sich der Schwerpunkt der Ausgabe 08/2009 – sie erscheint am 23. Juli – ausschließlich um Strategien, Werkzeuge und Peripherie zum Backup drehen wird. (jlu)

Zugegriffen!

LU 05/2009: Ich bin seit 21 Jahren Softwareentwickler. Seit längerer Zeit hatte ich LinuxUser nicht mehr gekauft, nun griff ich bei der Ausgabe 05/2009 wieder einmal zu. Die Qualität der Artikel hinsichtlich Lesbarkeit und Sprache, die Breite und Zusammenstellung der Themen, das Layout, der Nutzwert – alles top! Christoph Conrad

Angegriffen

LU 04/2009, S. 12: Ich bin interessierter und gleichzeitig begeistertet Leser Ihrer Zeitschriften. Was mir aber schon immer auffiel und immer mehr aufstößt, ist eine unfaire Darstellung in der Namensgebung unseres beidseitigen Favoriten der freien Software und auch Open Source. Es würde mich für die Zukunft sehr freuen, wenn Sie es so halten, wie es etwa die Distribution Debian vorsieht, und statt nur "Linux" stets "GNU/Linux" schreiben. Sonst werden Sie der Sache und der Geschichte nicht gerecht. Als kompetente Redakteure wissen Sie das und kennen die Inhalte der FSF. Marko Junker

LinuxUser: Sogar Debian selbst nennt sich nicht selbst konstant "GNU/Linux": Auf der Homepage des Projekts beispielsweise findet man 14 mal "Debian", nur 4 mal "Debian GNU/Linux". Im Heft verwenden wie stets einleitend "Debian GNU/Linux" als Eigenname und "Debian" als generische Distributionsbezeichnung – das scheint uns exakt der Verwendung durch das Projekt selbst zu entsprechen.

Dort wie auch bei uns und ebenfalls im allgemeinen Sprachgebrauch setzt man wohl aus dem selben Grund überwiegend das kurze "Debian" ein: weil "Debian GNU/Linux" ein arger Bandwurm ist und sich geschrieben oder gedruckt nur sehr schwer unterbringen lässt.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 

Related content

Kommentare