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Leserbriefe

Zugegriffen!

LU 05/2009: Ich bin seit 21 Jahren Softwareentwickler. Seit längerer Zeit hatte ich LinuxUser nicht mehr gekauft, nun griff ich bei der Ausgabe 05/2009 wieder einmal zu. Die Qualität der Artikel hinsichtlich Lesbarkeit und Sprache, die Breite und Zusammenstellung der Themen, das Layout, der Nutzwert – alles top! Christoph Conrad

Angegriffen

LU 04/2009, S. 12: Ich bin interessierter und gleichzeitig begeistertet Leser Ihrer Zeitschriften. Was mir aber schon immer auffiel und immer mehr aufstößt, ist eine unfaire Darstellung in der Namensgebung unseres beidseitigen Favoriten der freien Software und auch Open Source. Es würde mich für die Zukunft sehr freuen, wenn Sie es so halten, wie es etwa die Distribution Debian vorsieht, und statt nur "Linux" stets "GNU/Linux" schreiben. Sonst werden Sie der Sache und der Geschichte nicht gerecht. Als kompetente Redakteure wissen Sie das und kennen die Inhalte der FSF. Marko Junker

LinuxUser: Sogar Debian selbst nennt sich nicht selbst konstant "GNU/Linux": Auf der Homepage des Projekts beispielsweise findet man 14 mal "Debian", nur 4 mal "Debian GNU/Linux". Im Heft verwenden wie stets einleitend "Debian GNU/Linux" als Eigenname und "Debian" als generische Distributionsbezeichnung – das scheint uns exakt der Verwendung durch das Projekt selbst zu entsprechen.

Dort wie auch bei uns und ebenfalls im allgemeinen Sprachgebrauch setzt man wohl aus dem selben Grund überwiegend das kurze "Debian" ein: weil "Debian GNU/Linux" ein arger Bandwurm ist und sich geschrieben oder gedruckt nur sehr schwer unterbringen lässt.

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