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Neu verteilt

Ergonomischeres Tastaturlayout mit NEO

Tastentreiber

Wer NEO bei sich zu Hause oder auf der Arbeit verwenden möchte, lädt sich zum einen den passenden Treiber von der Projektseite herunter. Dort finden sich verschiedene Windows-, Mac-OS-- und Unix-Treiber – für Anwender mit oder ohne Root-Rechten. Für Linux gibt es ein kleines Installationsskript [5], das im Test unter der aktuellen OpenSuse 11.1 sowie einer neuen und einer älteren Ubuntu-Version (8.10 und 7.04) funktionierte.

Die Treiber haben einen gefühlten Beta-Status. Das Projekt arbeitet noch an kleinen Kinderkrankheiten, die unter anderem aus distributionsspezifischen Unterschieden herrühren. Bei in Deutschland seltener verwendeten Distributionen wie etwa Fedora sind daher noch Probleme zu erwarten. Zum Ausführen des Skripts in der Konsole begeben Sie sich in das entsprechende Downloadverzeichnis, machen wie folgend beschrieben die Datei ausführbar und starten das Shell-Skript:

$ chmod u+x installiere_neo
$ ./installiere_neo

Danach fordert das Skript Sie auf, sich zu entscheiden, ob Sie die NEO-Belegung nach dem Login manuell einschalten möchten oder ob sie automatisch aktiviert werden soll. Für Neuanwender empfiehlt sich die erste Option. Eine Deinstallation nehmen Sie durch nochmaliges Ausführen des Skriptes installiere_neo vor.

Ab sofort schalten Sie nun über den Konsolen-Befehl asdf (Abrollen der linken Hand) zu NEO beziehungsweise über uiae wieder zurück. Über die Eingabe von neo und num in der Konsole erhalten Sie eine Belegungstafel, die jedoch wenig anschaulich ausfällt.

Für "PC-Pendler" stellt das NEO-Projekt auch einen portablen Treiber als Tarball bereit [6], den Sie auf einen USB-Stick entpacken.

Tastenkarussell

Für Neugierige, die NEO zunächst einmal ausprobieren und wenig Arbeit ins Umrüsten der Tastatur investieren möchten, gibt es einen Aufsteller. Dabei handelt es sich um eine Vorlage für eine A4-Seite, die Sie in der Mitte falten und vor der Tastatur platzieren. Sie veranschaulicht die Tastenbelegung.

Wer dauerhaft NEO verwenden möchte, der druckt sich einfach die Aufklebervorlage aus und beklebt die Tasten einzeln (Abbildung 4). Spezielle Tastaturen mit dem offiziellen NEO-2.0-Layout wird es aber in nächster Zeit wohl nicht geben. Zwar gab es bereits Kontakte zwischen dem Projekt und ZF Electronics (früher: Cherry, [7]), doch der bekannte Tastaturhersteller plant derzeit nicht, NEO-Keyboards in die Produktion aufzunehmen, wie das Produktmanagement LinuxUser auf Anfrage wissen ließ.

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Kommentare
Optimales Tastaturlayout
Anonym (unangemeldet), Freitag, 10. Juni 2011 19:59:48
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Neo2 ist gut zu lernen, bei den meisten Linux-Distributionen ohne Administratorechte in den DEs nutzbar, unter Windows ist die Nutzung auch denkbar einfach. Ich habe Neo2 gelernt, als ich mir das 10-Finger-Schreiben beigebracht habe (ohne Neo2 hätte ich mir dabei wohl sehr schwer getan). Das Tippen fällt mir deutlich leichter. Einzige Hürde: die TTYs sind nur schwer nutzbar, da die Installation von Neo außerhalb von X aufwändig ist.


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KDE 4 mit Fedora ist am NEO2-freundlichsten
ckpinguin (unangemeldet), Mittwoch, 17. März 2010 19:29:17
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Auch ich bin seit einem Jahr ein begeisterter NEO-Benutzer (durch das Linux-Mag darauf gestossen). Das hat zeitlich bestens gepasst, ich musste nur anfangs noch selbst ~/neo/starte_neo machen, denn ab Xorg 1.6 (oder so) war NEO2 dabei und ab KDE 4.2 auch im KDE selbst. Aber immer noch musste ich mich mit dem alten Layout anmelden. Nun seit Fedora 12 kann man im GDM schon das Layout für den Benutzer auf NEO2 stellen (vielleicht war das schon früher so, und ich habe es nicht gesehen, oder KDM benutzt?). Nun müsste es nur noch echte NEO-Tastaturen zu kaufen geben damit auch BIOS- und LUKS-Passwörter beim Booten mit NEO möglich sind.


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Mit Neo Tippt/programmiert es sich einfach flüssiger
Björn (unangemeldet), Mittwoch, 20. Mai 2009 21:19:04
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Das schöne an Neo ist, das man einfacher in den Schreibfluß reinkommt, da man nicht so viel nach diversen Zeichen suchen muß. Ich tippe jetzt seit 12 Wochen Neo und habe meine QWERTZ geschwindigkeit schon übertroffen (diese war allerdings auch nicht besonders hoch). Gerade beim Programmieren ist es deutlich einfachen die Hände einfach liegen zu lassen da \/{*}?()- einfach in der Hauptreihe sind.
Vi nutzer werden sich darüber beschweren, das „hjkl“ natürlich auseinander gerissen wurde, aber eine Wiederholung der Cursortasten und Entf, Einfg … liegen auch direkt per Modifier erreichbar.

Aber schwer war es am Anfang schon.


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Re: Mit Neo Tippt/programmiert es sich einfach flüssiger
Björn (unangemeldet), Mittwoch, 20. Mai 2009 21:20:38
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Ich hätte gerne noch die Schreibfehler beseitigt … leider geht das nicht mehr. Sorry dafür.


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Leider noch nicht perfekt - Auch die Hardware
Otto (unangemeldet), Montag, 11. Mai 2009 16:45:10
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Leider ist der Bindestrich immer noch in der Ziffernzeile. Bei meinem NEO 1.0 - Mod liegen '-' und 'ß' noch auf den alten QUERTZ-Positionen. Auf der Konsole arbeitet scheinbar keiner der Entwickler.
An der Hardware der Tastatur ist übrigens auch noch einiges wegen mechanischer Schreibmaschinen im Argen. Typematrix ist da ein interessanter Ansatz.
Aus meiner Sicht macht die Produktion einer Standard-Tastatur mit NEO Layout wenig Sinn. Wenn schon umgestellt wird, dann bitte auch die Anordnung der Tasten.


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Re: Leider noch nicht perfekt - Auch die Hardware
erik (unangemeldet), Mittwoch, 13. Mai 2009 10:06:41
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Der Bindestrich ist auf der Grundreihe! Und zwar zusammen mit anderen relevanten „Programmierzeichen“ auf der Programmierebene (auch bekannt als 3. Ebene). So lässt sich wunderbar einfach auf der Konsole „programmieren“.

Und um die Hardware kümmern sich andere Projekte. Die Neo-Belegung ist auch auf diesen verwendbar. Siehe http://wiki.neo-layout.org/wiki/Neo-Tastaturen


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Re: Leider noch nicht perfekt - Auch die Hardware
Dennis-ſ (unangemeldet), Montag, 20. Juli 2009 03:49:32
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Da irrst Du Dich, Otto – wir haben viele Programmierer und Konsolennutzer unter den Neo-Entwicklern :-).

Der normale Bindestrich liegt zwar tatsächlich neben der 0 (ß bei Qwertz), aber zusätzlich auch noch an einer sehr viel besseren Position!

Und zwar direkt auf Ebene 3, rechter Ringfinger; in Qwertz: »Capslock+l«.


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