Fazit

Ob die zentrale Verwaltung der Einstellungen im neuen XFCE 4.6 letztlich viele Freunde findet, bleibt ungewiss: Linux-Nutzer sind über Registry-ähnliche Systeme erfahrungsgemäß eher geteilter Meinung. Für die XFCE-Entwickler und die Benutzer des Desktops vereinfacht Xfconf aber viele Arbeiten, die neuen Konfigurationsdialoge und das schnelle Menüsystem werten XFCE in jedem Fall auf.

Der heimliche Megastar des XFCE-Desktops ist aber zweifellos das Addon Sion. Mit seiner Hilfe muss man nicht mehr auf Zusatzsoftware für das Dateimanagement auf Netzlaufwerken zurückgreifen. In der von uns getesteten Beta funktioniert zwar noch nicht alles reibungslos, trotzdem steigert Sion die Benutzerfreundlichkeit enorm.

Glossar

GIO/GVFS

Gnome Input/Output ist die Schnittstelle zum virtuellen Dateisystem, die allen GTK-Anwendungen innerhalb einer Session zur Verfügung steht. Das Gnome Virtual File System enthält die Programmteile für die Verbindungen zu den diversen Dateisystemen (etwa über Fuse).

Fuse

Filesystem in Userspace. Erlaubt normalen Benutzern ohne Root-Rechte das Mounten von Dateisystemen. Durch Einklinken von Treibern gewährt es den Zugriff selbst auf die exotischsten Dateisysteme.

Infos

[1] XFCE: http://www.XFCE.org

[2] Sion: http://www.uvena.de/sion/

[3] XFCE-Goodies-Repository: http://goodies.XFCE.org

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Kommentare
Sion heißt jetzt Gigolo
Enrico Tröger (unangemeldet), Donnerstag, 26. Februar 2009 00:08:46
Ein/Ausklappen

Ein kleiner Hinweis, Sion wurde Ende Januar in Gigolo umbenannt. Die Webseite hat sich entsprechend geändert: http://www.uvena.de/gigolo/.

Gruß Enrico


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