Angedockt
Schnellstartleiste für Gnome
Feintuning
Durch einen Klick auf Advanced Mode schalten Sie den Konfigurationsdialog in den erweiterten Modus (Abbildung 3). Er erlaubt, jedes noch so kleine Detail des Docks zu beeinflussen. So platzieren Sie in der Rubrik Position das Dock beinahe pixelgenau an einer beliebigen Stelle oder legen mit der Checkbox Activate autohide fest, dass das Dock nur beim Berühren mit der Maus erscheint.
Besonders interessante Konfigurationseinstellungen finden sich im Reiter Applets. Dort schalten Sie beispielsweise die zum Cairo-Dock gehörenden Mini-Programme an und ab. Das Sortiment umfasst unter anderem eine Wettervorhersage sowie Tools zum Anzeigen von Speicherverbrauch, CPU-Nutzung und Batterieladestands. Im gleichen Reiter finden Sie weiter unten auch Möglichkeiten, um Gnome-Helferlein wie den Papierkorb oder Programmfernsteuerungen anzudocken (etwa für den Mediaplayer Rhythmbox).
Fazit
Cairo-Dock ist eine gleichermaßen funktionale wie schicke Andockleiste für Linux und integriert sich hervorragend Integration in den Gnome-Desktop. Das Dock bringt gut vorkonfigurierte Themes mit, lässt sich mit ein wenig Experimentieren aber bis ins Kleinste an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Es funktioniert sowohl mit als auch ohne Compiz-Erweiterung, im Test klappte die transparente Darstellung allerdings nur mit Compiz. Ein gewisses Manko stellt die die fehlende Übersetzung ins Deutsche dar. Das Programm liegt derzeit nur auf Englisch und Französisch vor, die Projektwebseite sogar ausschließlich in Französisch.
[1] Cairo-Dock: http://www.cairo-dock.org
[2] Cairo-Dock für Suse 11.0 (32 Bit): http://repository.cairo-dock.org/openSUSE_11.0/i586/
[3] Cairo-Dock für Suse 11.0 (64 Bit): http://repository.cairo-dock.org/openSUSE_11.0/86_64/



