Kernel-News

Dank des integrierten Kernel 2.6.27 unterstützt OpenSuse 11.1 nun von Hause aus mehr WLAN-Karten als zuvor. Sie müssen lediglich über den Networkmanager das richtige Netz auswählen und die Zugangsdaten für die Verschlüsselung eingeben.

Bei Karten, die den Ralink-Treiber benötigen, lädt die Distribution die entsprechende Firmware aus dem Netz. Dazu stecken Sie die Karte an den Rechner, rufen YaSTs Modul zum Installieren von Software auf und drücken auf Annehmen. Der Paketmanager schlägt nun vor, die Ralink-Treiber einzuspielen – ein etwas ungewöhnlicher Weg.

Auch mit Webcams kommt OpenSuse 11.1 dank des neuen Kernel besser zurecht: Dieser enthält mittlerweile die UVC- und GSPCA-Treiber, weshalb OpenSuse im Auslieferungszustand deutlich mehr Webcams als in früheren Versionen unterstützt.

3D-Effekte

KDE 4 sieht nicht nur nett aus, sondern bringt auch ein paar hübsche 3D-Desktop-Effekte mit, die es automatisch aktiviert. Das setzt voraus, dass OpenSuse 11.1 über einen 3D-Treiber für die eingebaute Grafikkarte verfügt. Da Nvidia und ATI den Quellcode für ihre Grafikkartentreiber gar nicht respektive nur zum Teil herausgeben, ist das aber gewöhnlich nicht der Fall. Die 3D-Treiber gehören zur "proprietären Software", Sie müssen ihn also nachinstallieren. Wie das geht, lesen Sie im OpenSuse-Wiki [4] im Internet – zumindest für Nvidia-Karten gibt es dort einen One-Klick-Install-Button [5].

Über den Eintrag Arbeitsfläche einrichten im KDE4-Startmenü aktivieren Sie nach dem Installieren der 3D-Treiber die Desktop-Effekte. Klicken Sie auf Arbeitsfläche, und setzen Sie ein Häkchen bei Arbeitsflächeneffekte aktivieren. Für das Schreiben von Texten, das Browsen im Netz und ähnliche Tätigkeiten benötigen Sie jedoch keinen 3D-Unterstützung.

One-Click-Install: Ein spezieller Button auf einer Webseite ermöglicht es YaST, per Mausklick eine bestimmte Software zu installieren und die dazu nötigen Paketquellen selbständig einzubinden.

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