Linux alpin
Grml 2008.11 "Schluchtenscheißer"
Unter der Haube
Grml setzt als Overlaysystem weiterhin das beliebte Aufs [4] ein. Es ermöglicht, die Restriktionen eines Readonly-Mediums wie einer CD aufzuheben und Schreibzugriffe über eine Ramdisk abzuwickeln. So lassen sich zusätzliche Softwarepakete im Live-Modus nachinstallieren, Daten speichern und auch neue Software kompilieren.
Nicht immer nur CDs
Grml lässt sich nicht nur von CD nutzen. Besonders beliebt ist die Boot-Variante via USB-Stick. Mit einem Skript namens grml2usb machen Sie einen USB-Stick bootfähig. Allerdings lassen sich viele USB-Sticks standardmäßig nicht zum Booten von USB verwenden – wie man dieses Problem und weitere Schwierigkeiten beim Booten von USB löst, beschreibt das Grml-Wiki [5] auf der USB-Seite.
Mit der Bootoption grml2ram bzw. toram laden Sie Grml komplett in den Arbeitsspeicher, sodass es keinen permanenten Zugriff auf CD, USB oder das Netzwerk benötigt. Das ist besonders dann nützlich, wenn man mehrere Rechner mit einem Medium booten will.



