Artikelflut

Joomla bezeichnet neue Inhalte stets als Beiträge. Die gleichen einem herkömmlichen Zeitungsartikel. Neue Beiträge speisen Sie über den komfortablen WYSIWYG-Editor TinyMCE aus Abbildung 3 ein, der auch in anderen Webanwendungen seinen Dienst verrichtet [3]. Längere Beiträge brechen Sie über Mausklicks auf mehrere Internetseiten um, eine Vorschau hilft beim Begutachten. Bilder laden Sie über die eingebaute Medienverwaltung hoch. Fertige Beiträge verbannen Sie vorübergehend von der Homepage oder verschieben sie in ein Archiv. Wer häufig seine Texte überarbeitet, vermisst schnell eine Versionsverwaltung – Joomla protokolliert lediglich das letzte Änderungsdatum.

Abbildung 3: Die Bearbeitungsbildschirme sehen auf den ersten Blick etwas überladen aus, lassen sich aber recht intuitiv bedienen.

Um bei vielen Beiträgen nicht den Überblick zu verlieren, gruppieren Sie diese thematisch in Kategorien, die Sie wiederum in Bereichen zusammenfassen. In einem Kinoportal richten Sie etwa einen Bereich für Filmkritiken ein, in den Sie Kategorien für Actionfilme, Komödien und so weiter stecken, die dann die Beiträge enthalten. Dummerweise nagelt Joomla seine Betreiber auf dieses dreistufige System fest, dem Sie nur über Tricks entrinnen.

Das Aussehen der Beiträge auf der Homepage regeln Designvorlagen, die so genannten Templates. Sie bestehen aus einer herkömmlichen HTML-Datei, angereichert mit CSS und speziellen Joomla-Befehlen. Ein Assistent, der beim Erstellen eines Templates helfen könnte, fehlt. Sprechen Sie kein HTML, ist es daher nur ein schwacher Trost, dass sich die Einarbeitungszeit in die Spezialbefehle in Grenzen hält. Mit etwas Glück finden Sie im Internet ein zum Auftritt passendes Template.

Du kommst hier net rein!

Welche Besucher der Homepage neue Artikel schreiben dürfen, regelt eine kleine Benutzerverwaltung. Nur wer sich mit Pseudonym und Passwort authentifiziert, erhält Zugriff auf eine Teilmenge der von Joomla angebotenen Funktionen. Jeder registrierte Benutzer ist Mitglied in einer von sieben Gruppen, die unterschiedlich weitreichende Befugnisse besitzen.

So erhalten lediglich Personen vom Rang eines Managers, Administrators oder Super-Administrators Zugang zum Backend. Alle anderen müssen ihre Arbeiten in einem extra dafür eingerichteten Bereich auf der Homepage erledigen. Damit erreichen Sie auch schon das Ende der Fahnenstange: Eine feinere Benutzerkontenverwaltung gibt es nur über Erweiterungen. Immerhin existiert ein Mini-Moderationssystem: Über die Homepage eingereichte Texte landen in einer Warteschlange, bis ein Moderator sie freischaltet.

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