In diesem Monat auf der Heft-DVD

Gespannt wartete die Community auf sein erscheinen, nun hüpft der "Unerschrockene Steinbock" (engl.: Intrepid Ibex), auch Ubuntu 8.10 genannt, in der freien Wildbahn herum. Das aktuelle System aus dem Hause Canonical kommt mit einer ganzen Reihe interessanter Neuerungen, so zum Beispiel einem verbesserten Netzwerkmanager, der nun auch 3G-Techniken, wie UMTS oder Roaming, unterstützt.

Mehr Sicherheit verspricht der Einsatz von EncryptFS zum Verschlüsseln von privaten Daten in einem speziellen Ordner im Home-Verzeichnis. Diese Technik verhindert sogar den Zugriff, wenn der Angreifer mit einer Live-CD den Zugang über das reguläre System umgeht. Falls Sie jetzt schon Lust bekommen haben, das neue System auszuprobieren greifen Sie gleich zur Heft-DVD. Ein Kurztest unter http://www.linuxcommuntiy.de/artikel/17427 gibt zusätzliche Infos zur aktuellen Release.

Schon seit einiger Zeit beißen sich die Linux-Entwickler an der Hardware der schicken Netbooks die Zähne aus. Gerade Webcams und WLAN-Geräte arbeiten nur nach manueller Nacharbeit mit dem freien Betriebssystem zusammen. Mandriva 2009.0 verspricht hier Abhilfe: Die Developer haben beim aktuellen Release, das Sie auch auf der Heft-DVD finden, darauf geachtet, dass das System mit der Hardware aus den Mini-Notebooks gut kooperiert. Gerade in Bezug auf den Urvater EeePC haben sie dabei gute Erfolge erzielt.

Mit ALT Linux 4.1 Desktop und Toorox 100.2008-KDE4 finden Sie auf der Heft-DVD zwei weitere Systeme, die einen Blick wert sind. So haben zum Beispiel die Entwickler des russischen ALT Linux die letzten Monate intensiv genutzt und ein neues Paketmanagement integriert und neue Tools zum Konfigurieren entwickelt, sodass Sie das System noch einfacher im Griff haben und bei Bedarf anpassen.

Das Gentoo-basierte Toorox bietet dagegen die Möglichkeit, die Features des aktuellen KDE 4.1 in einem sicheren Live-System auszuprobieren. Beide Distribtutionen finden Sie auf dem Datenträger in einer Live- sowie in einer installierbaren Version. So haben Sie bei Gefallen die Möglichkeit, die Daten direkt auf die Platte zu heben.

Programme zu den Artikeln

Gerade pünktlich zum Redaktionsschluss für den Datenträger haben die Entwickler von OpenOffice die aktuelle Version 3.0 freigegeben. Das Programmpaket läuft stabiler und runder und bringt eine ganze Reihe von Detailverbesserungen mit. So rüsten Sie beispielsweise künftig zusätzliche Funktionen ganz einfach nach Bedarf über ein Plugin-System nach. Damit bleibt der Kern schlank, und Sie haben genau die Features, die Sie benötigen.

Unser Kurztest zu OpenOffice in dieser Ausgabe gibt Ihnen einen Überblick über die wichtigsten Neuerungen. Auf dem Datenträger im Verzeichnis LinuxUser/openoffice/ finden Sie die Programmpaket in verschiedenen Formaten, sodass Sie bei jeder Distribution die Möglichkeit haben, die Office-Suite nachzurüsten.

Wer allerdings an komplexen Texten wie einem Manuskript oder einem Treatment für einen Film arbeitet, dem reichen in der Regel die Funktionen eines Office-Paketes nicht mehr aus. Unser Workshop zu Celtx in dieser Ausgabe, einem Autorenprogramm, stellt Ihnen interessante Alternativen vor, mit denen Sie Figuren, Handlungsstränge und Orte für eine Geschichte leicht im Blick behalten.

Möchten Sie gleich zur Tat schreiten, finden Sie auf der Heft-DVD im Ordner LinuxUser/celtx/ die passenden Programmarchive, um die Software auf Ihrem System zu installieren.

Passend zum Schwerpunkt in dieser Ausgabe finden Sie auch auf dem Datenträger eine Reihe Programme, mit denen Sie dem Desktop ein schickes neues Aussehen verpassen. So fügen Sie mit dem Avant Window Navigator (LinuxUser/avant_window_navigator/, S. 36) dem Desktop eine Startleiste im Stil von Mac OS X hinzu. Finden Sie den Desktop-Hintergund zu fad, bringen Sie mit neuen Wallpapers (LinuxUser/wallpaper/, S. 32) wieder mehr Farbe in den Alltag.

Möchten Sie einen Rechner dagegen kindertauglich umbauen und dabei sicherstellen, dass die Sprösslinge durch unachtsames Klicken nicht die gesamte Konfiguration zerschießen, so haben Sie mit dem Kiosk Admin Tool (LinuxUser/kiosktool) die Möglichkeit, den Desktop auf das Notwendigste zurückzubauen. Ein Artikel in dieser Ausgabe (http://www.linuxcommunity.de/artikel/17191) gibt Ihnen dazu wertvolle Hinweise.

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