Home / LinuxUser / 2008 / 12 / Альт Линукс

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

„Klickbunt auf dem Server? Warum nicht, wenn's hilft!"
(230 Punkte bei 9 Stimmen)
Wheezy + Kernel 3.9.2 + LXDE
(185 Punkte bei 5 Stimmen)
KDE 4.10.2, Gnome 3.6 und mehr
(143 Punkte bei 5 Stimmen)
Famiientreffen, das Neunzehnte
(121 Punkte bei 4 Stimmen)
Google schmeißt Jabber raus ...
(108 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Альт Линукс

ALT Linux aus Russland

Der Desktop

Der Schreibtisch von ALT Linux präsentiert sich in angenehmen Grau- und Grüntönen. Die Distribution setzt auf den bewährten KDE-3-Zweig und bringt davon die aktuelle Version 3.5.10 mit. KDE-4.1.2-Pakete stehen im aktuellen 4.1/branch-Verzeichnis auch schon bereit.

Um den Desktop auf Deutsch umzustellen, müssen Sie im KDE-Kontrollzentrum in den Regionaleinstellungen Deutsch als Sprache auswählen. Das entsprechende Sprachpaket gehört zusammen mit weiteren westeuropäischen Sprachen bei der DVD-Version zur Standardinstallation. Um auch die Tastatur anzupassen, wählen Sie ebenfalls im KDE-Kontrollzentrum das passende Layout aus.

ALT Linux bringt zahlreiche proprietäre Zusätze mit, darunter auch die 3D-Treiber für aktuelle ATI- und Nvidia-Karten. Eine Liste der nicht freien Addons erhalten Sie bei der Installation in den Lizenzvereinbarungen. Sie finden diese auf einem installierten ALT-Linux-Rechner im System Management Center unter System | License. Dank der proprietären Zusätze zeigen Konqueror und Firefox praktisch sämtliche Webseiten mit Multimedia-Inhalten korrekt an, weder MP3s noch DVDs bereiten der russischen Distribution Schwierigkeiten.

Gegenüber einem OpenSuse- oder Ubuntu-Desktop brilliert ALT Linux mit einer sehr ausgeglichenen Programmauswahl. So finden Sie zum Beispiel mit Elinks [2] auch einen Browser für die Kommandozeile. Mit Fbreader [3] ist auch eine E-Book-Software mit an Bord, die das in Russland sehr populäre Fiction-Book-Format [4] unterstützt. Nicht zur Standardinstallation gehört dagegen KMail: hier setzt ALT Linux auf Thunderbird als Mail-Client.

Die Schaltzentrale

Die wichtigsten Einstellungen für Hard- und Software nehmen Sie im ALT-Linux-Kontrollzentrum vor, das Sie über [Alt]+[F2] und den Befehl kdesu acc starten. Die Schaltzentrale (Abbildung 4) bringt Module für die wichtigsten Aufgaben mit. Über System | System restrictions richten Sie zum Beispiel die Rechte von oft benutzten Programmen ein. Dazu können Sie bei den meisten Einträgen zwischen den Rechten publicund restricted wählen oder die Berechtigungen auf eine bestimmte Gruppe reduzieren. Über zwei Mausklicks erlauben Sie hier allen Benutzern, Samba-Shares einzuhängen.

Abbildung 4: Die Schaltzentrale von ALT Linux mit den wichtigsten Modulen für die Rechneradministration.

Über das Kontrollzentrum richten Sie auch die Softwarequellen für ALT Linux ein. In der Grundeinstellung nutzt die Distribution nur das Installationsmedium als Repository, Online-Updates oder weitere Quellen bleiben zunächst deaktiviert. Über Programs | Update Sources schalten Sie die benötigten Quellen bequem per GUI frei, alternativ editieren Sie die Apt-Quelldateien im Verzeichnis /etc/apt/sources.list.d/. Hier finden Sie zahlreiche Dateien, in denen Sie nur noch die gewünschten Zeilen auskommentieren müssen.

In der Grundeinstellung startet ALT Linux keine Firewall, von außen lässt sich lediglich der für den Fernzugriff auf den X-Server zuständige TCP-Port 6000 erreichen. Unter Network | Network Firewall finden Sie jedoch ein passendes Acc-Modul, das ein einfaches Firewallsetup per Mausklick erlaubt.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 96 Punkte (10 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger

Marcel Hilzinger arbeitet als Redakteur für die Zeitschriften LinuxUser und EasyLinux. Am liebsten schreibt er Artikel zu netten Gadgets oder Multimedia-Software. In seiner Freizeit spielt er gerne Kicker.

Zum Blog von Marcel Hilzinger →


Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

title_2013_06

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Emacs als Psychologe
Emacs als Psychologe
Tim Schürmann, 21.05.2013 11:49, 0 Kommentare

Wer beim Schreiben in Emacs nicht mehr weiter weiß oder schier an einer Programmieraufgabe verzweifelt, der kann den eingebauten Psychologen um Rat fragen.

1966 entwickelte der Infor...

Aktuelle Fragen

Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 3 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...
lvm wieder loswerden
Peter Dibbern, 11.04.2013 16:28, 4 Antworten
Ich habe sämtliche alten Kisten ausgeschlachtet und aus der Teilen einen Rechner zusammengeschrau...