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Linux für Flachmänner

Netbook-Distributionen Fluxflux und Foresight ME

Konfiguration

Bei praktisch allen Elementen zur Konfiguration des Systems kommt die Mandriva-Historie von PCLinuxOS zum Vorschein: Die zentrale Rolle spielt das PCLinuxOS Control Center (Abbildung 3), das Sie im Startmenü unter Settings finden. Es entspricht weitgehend Mandrivas Konfigurationsprogramm und steht auch unter deren Lizenz.

Abbildung 3: Das ursprünglich von Mandriva stammende zentrale Konfigurationselement von Fluxflux vereint alle wichtigen Verwaltungsaufgaben in einer Oberfläche.

Es dient nicht nur zum Einrichten des Systems, sondern verfügt über zusätzliche Elemente, etwa um NFS-Shares im Dateisystem einzubinden oder einen Mail- oder Webserver grundlegend zu konfigurieren. Nicht installierte Applikationen lädt das Programm automatisch aus dem Internet nach.

Allerdings weigerte sich das Tool beharrlich, den Samba-Server nachzuinstallieren. Auch manuelle Versuche, ihn über den Paketmanager Synaptic einzurichten, scheiterten daran, dass dies die Deinstallation duzender elementarer Elemente des Systems zur Folge gehabt hätte. Um das Netzwerk einzurichten, genügt ein Rechtsklick auf das Netzwerksymbol rechts unten in der Taskleiste. Aus dem Kontextmenü wählen Sie danach Netzwerk konfigurieren.

Installation

Fluxflux erlaubt nicht nur den Betrieb als Live-System, sondern bietet auch vielfältige Möglichkeiten, das System fest auf die Platte zu bannen. Beim Start des Draklive-Installers, den Sie über Konfigurationsskripte | Festplatteninstallation als reales Linux starten, erscheinen parallel im Webbrowser detaillierte Installationshinweise, die unter anderem das Einrichten von Fluxflux als Zweitsystem auf dem Rechner genau erklären. Zwar bietet die Distribution zur Installation auf USB-Stick ein eigens dafür entwickeltes Skript, das im Test jedoch seinen Dienst verweigerte.

Zum nachträglichen Installieren von Paketen bringt die Distribution den Paketmanager Synaptic mit, den Sie im Startmenü unter System finden. Untypischerweise verwaltet er bei Fluxflux aber keine DEB-Repositories, sondern RPMs. Davon sind bereits eine ganze Reihe eingetragen, die Sie lediglich aktivieren müssen. Da sich Fluxflux hauptsächlich aus den Paketquellen von PCLinuxOS bedient, stehen mehrere tausend Programme zur Auswahl bereit.

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Thomas Leichtenstern

Thomas Leichtenstern

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LinuxUser 07/13

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