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Krieg und Frieden

Echtzeit-Strategie-Spiel Boswars 2.5

Sammeln und bauen

Sie sollten zuerst einiges an Rohstoffen einsammeln. Auf der Karte verteilt stehen allerhand Bäume herum, die gefällt werden wollen, und auch etliches schwarzes Gestein liegt herum. Ein Mausklick auf die Ressource verrät Ihnen, um was es sich dabei handelt. Haben Sie erst einmal hinreichend Ihre nähere Umgebung ausgebeutet und genug Energiepunkte gesammelt, stellen Sie einen oder mehrere Ingenieure zum Errichten eines neuen Bauwerkes ab.

Ihre Arbeiter errichten je nach Wunsch und Energie Basisstrukturen ([B]) wie Magmapumpen, Radars, Kameras und Kraftwerke oder auch Gebäude für Ihre Militäreinheiten ([U]), zu denen unter anderem Trainingslager, Krankenhäuser und sogar Flugzeugfabriken gehören. Zu reinen Verteidigungszwecken ([D]) errichten Ihre Truppen Selbstschussanlagen und Raketenstützpunkte (Abbildung 4 und 5).

Abbildung 4

Abbildung 4: Je nach Auswahl auf dem Spielfeld verändert sich das Menü für die Engineers …

Abbildung 5

Abbildung 5: … zum Tech-Tree der Gebäude und Waffen.

Den gesamten Technik- and Figuren-Baum des Spiels aufzuzeigen, würde nicht nur den Platz des Artikels sprengen, sondern Ihnen auch die Freude nehmen, im Fortlauf des Spiels auf immer neue bauliche und strategische Möglichkeiten zu stoßen. Doch Vorsicht: Echtzeit-Strategie-Spiele gelten auch als ungemeine Zeitfresser mit Suchtpotential – Sie werden kaum merken, wie über dem Errichten von Neubauten und dem Kommandieren der Einheiten die Stunden vergehen.

TIPP

Es genügt, den Mauszeiger an den Bildschirmrand zu bewegen, um automatisch über die gesamte Karte zu scrollen. Lange Wege durch die Spielewelt legen Sie aber lieber mit Hilfe des Übersichtsfelds im oberen Teil der Navigationsleiste zurück.

Goodies

Boswars 2.5 wartet für alle, die der zahlreichen Karten müde sind, mit einigen zusätzlichen, langzeitmotivierenden Goodies auf. Das kleinste und noch ausbaufähigste fanden wir in den Kampagnen (Taste [C] im Hauptmenü), deren zwei auf den spielenden Strategen warten. Das Ziel Ihrer Mission erläutert auf Englisch eine computergenerierte Stimme, doch Sie können die Anweisungen auch mitlesen. Allerdings beschränkt sich die Grundaussage des Befehls im Wesentlichen darauf, eine gegnerische Einheit zu zerschlagen.

Viel mehr Spaß bietet da schon der integrierte Karteneditor, mit dem Sie die Ausgangssituation Ihres Spielfelds selbst bestimmen. Sie erreichen im Hauptmenü den Editor über den Editor starten oder die Tastenkombination [Umschalt]+[E]. Bestimmen Sie zuerst die Größe der Map und klicken Sie dann auf Editor starten. Der nach Erdboden aussehende Schalter in der rechten Navigationsleiste öffnet das Menü zur Oberflächengestaltung. Bei den darunter liegenden Feldern 1x1, 2x2 etc. handelt es sich nicht etwa um Rechenaufgaben: Diese bestimmen, wie groß das Feld der ausgewählten Oberfläche (Wald, Feld, Wasser) werden soll (Abbildung 6).

Abbildung 6

Abbildung 6: Mit dem eingebauten Karteneditor erstellen Sie Landschaften und platzieren eine erste Grundausstattung für Ihre Streitkräfte.

Der Engineer-Button gibt den Blick auf das gesamte Boswars-Repertoire an Figuren, Maschinen und Gebäuden frei, die Sie nach Belieben auf der Karte verteilen. Mit [F10] gelangen Sie zum Editormenü und bestimmen über die Schalter Karteneigenschaften[F5] und Spielereigenschaften[F6], wie sich die rechnergestützten Gegner verhalten und wieviel Energiepunkte sie bereits besitzen sollen. Ein Druck auf [F11] speichert Ihr Vorhaben, und Sie wählen die neue Karte über Spiel starten in der Kartenauswahlliste aus.

Die Entwicklergemeinschaft spendierte Boswars auch bereits eine rudimentäre Mehrspielerunterstützung. Eine Partei bestimmt dabei über Multiplayer | Spiel erstellen die Grunddaten der Karte, die anderen Gegner geben im Menü Multiplayer | Spiel beitreten die entsprechende IP-Adresse des Rechners oder localhost für den eigenen Computer ein und geben sich ihrer Leidenschaft hin.

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LinuxUser 05/2014

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