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Angetestet

15.01.2009

Bashstyle gibt der Shell neuen Schwung

Die Bash zählt zu den unter Linux oder Unix meistgenutzten Shells. Ihr enormer Funktionsumfang bietet viel Raum für persönliche Anpassungen. Mit Bashstyle steht Ihnen ein komfortables grafisches Tool zur Verfügung, das Sie beim Erstellen eines Bash-Profiles unterstützt.

So definieren Sie Aliase oder passen zum Beispiel die Standard-Prompts PS1 bis PS5 nach Ihren Wünschen an. Für PS1 bietet Bashstyle dabei umfangreiche Konfigurationsoptionen. Mit der Kategorie Stil bringt das Programm außerdem Farbe in die Shell. Hier gestalten Sie unter anderem die Ausgabe von Ls, Man und Grep farbig.

Neben derartiger Kosmetika assistiert das Programm Ihnen zudem bei funktionellen Aufgaben wie dem Erstellen von Blacklists, die bestimmte Dateien in der History oder bei der Auto-Completion nicht berücksichtigen. Selbst Kategorien, die eine rudimentäre Konfiguration der Editoren Vim und Nano ermöglichen, finden sich im Funktionsumfang von Bashstyle. Dort aktivieren Sie Editor-Eigenschaften, wie das Auto-Einrücken oder Syntax-Highlighting.

bashstyle-001.png

Bashstyle

Lizenz: LGPLv3

Quelle: http://www.nanolx.org

Bashstyle verschafft der Bash-Shell ein erfrischend einfaches Face-Lifting.

Dateien einfach auf den Remote-Rechner kopieren

Wollen Sie nur mal schnell Daten von Rechner A auf Rechner B übertragen, hilft Ihnen das kleine Python-Skript Droppy weiter. Es stellt nach dem Start eine Webseite online, über die Sie Dateien von außen auf den eigenen Rechner laden. Einen Webserver benötigt der Droppy-Rechner dazu nicht, da im Tool bereits einen solchen mitbringt. Das entfernte System braucht nur einen Webbrowser zum Übertragen der Daten.

Geben Sie Droppy beim Start kein Verzeichnis mit, speichert es die Dateien im Startverzeichnis. Standardmäßig horcht das Programm an Port 8000 auf eingehende Verbindungen, einen alternativen Port übergeben Sie diesen Droppy einfach beim Start. Über zwei weitere Parameter passen Sie den Begrüßungstext der Droppy-Website an und stellen dort bei Bedarf ein Bild ein. So verleihen Sie dem Webzugang eine persönliche Note.

droppy-001.png

Droppy 20080906

Lizenz: Python Software Foundation License

Quelle: http://stackp.online.fr/?p=28

Dank Droppy gelingt der Austausch von Dateien in Ad-hoc-Netzen sehr leicht. Sie starten das Programm und empfangen die Dateien über ein Webfrontend.

MP3s zerstückeln mit MP3splt

Viele mobile MP3-Player merken sich beim Ausschalten nur den letzten Track, nicht aber die Position im Track. Das ist besonders ärgerlich, wenn Sie unterwegs längere Podcasts hören und nicht jedes Mal von neuem beginnen möchten. Das Tool MP3splt unterstützt Sie dabei, solche MP3-Dateien in handliche kleine Stücke zu zerteilen.

MP3splt existiert in einer Kommandozeilen- und einer GTK-basierten Version. Letztere eignet sich besonders für Gelegenheitsnutzer, da die Oberfläche den Funktionsumfang sehr übersichtlich darstellt. Nach dem Laden einer MP3-Datei setzen Sie im Bereich Splitpoints nach Belieben auf die Hundertstelsekunde genau Schnittpunkte. An diesen Stellen bricht das Programm die MP3-Datei auf und legt jeweils eine neue Datei an. Möchten Sie, dass die Software die Quelldatei einfach nur in handliche, gleich lange Tracks zerlegt, reicht es, im Bereich Split-Mode ein Zeitintervall in Sekunden anzugeben.

Haben Sie ein ganzes Album in eine MP3-Datei gepackt, hilft die Pausen-Erkennung beim Aufbrechen in einzelne Titel weiter. Das Programm sucht dabei automatisch die Stellen zwischen den Titeln und macht dort einen Schnitt. Noch komfortabler ist es jedoch, die Online-Musikdatenbank FreeDB nach dem Album zu durchsuchen. Kennt die Datenbank das Album, versorgt sie MP3splt mit allen ID3-Tags und setzt automatisch die Schnittpunkte für jedes einzelne Lied.

Jeden Track legt das Tool im Ausgabeverzeichnis als Datei an, die es nach Künstler, Tracknummer und Trackname benennt. Diese Konvention dürfen Sie jederzeit nach Ihrem Gusto anpassen. Kennt das Programm wieder Künstler noch Track, speichert es die Teilstücke unter dem Namen der Ursprungsdatei, erweitert mit Start- und Endzeitpunkt des jeweiligen Tracks. Nicht sehr übersichtlich, aber garantiert eindeutig.

mp3spltgtk-002.png

MP3splt

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://mp3splt.sourceforge.net/mp3splt_page/home.php

Ob Sie den Chaos Radio Podcast in handliche Happen aufspalten oder eine digitalisierte Schallplatte in Tracks zerlegen möchten – beides erledigen Sie mit MP3splt im Handumdrehen.

Safe-rm schützt Dateien vor versehentlichem Löschen

Das Perl-Skript Safe-rm verhindert das versehentliche Löschen von Dateien. Das als Wrapper für Rm arbeitende Programm unterstützt alle Kommandozeilenparameter von Rm, verwendet selbst jedoch keine eigenen Parameter zur Konfiguration. Safe-rm unterbindet das Löschen wichtiger Dateien durch den Einsatz von Blacklist-Dateien. Diese erstellen Sie entweder anwenderspezifisch im Home-Verzeichnis oder systemweit im Verzeichnis /etc. Es handelt sich dabei um reine Textdateien, die Sie mit einem Editor Ihrer Wahl anlegen. Dabei steht in jeder Zeile nur eine Datei inklusive Pfad.

Beim Löschen überspringt Safe-rm dann alle Dateien, die Sie in der Konfiguration angeben. Findet die Software keine Konfigurationsdatei, greift es auf eine Liste von Standardverzeichnissen zurück, aus denen es nichts löschten darf, wie beispielsweise /usr oder /usr/local. Diese Liste gehört als fester Bestandteil zum Perl-Skript. Derartige Informationen finden Sie allerdings nicht in der beiliegenden README-Datei, sondern im Code des Perl-Skript selbst. Es lohnt sich daher, die ersten 72 Zeilen des Perl-Skripts einmal zu überfliegen.

Safe-rm 0.3

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://code.google.com/p/safe-rm/

Safe-rm bietet einen interessanten Ansatz, Dateien vor versehentlichem Löschen zu schützen.

Mit Ncdu die Verzeichnisgröße im Blick

Auf die Frage, welche Verzeichnisse und Dateien die Plattenkapazität verbrauchen, liefert das Tool Du klassischer Weise die Antwort. Mit Ncdu gibt es jetzt eine auf Ncurses basierende Variante, die neben einer rudimentären Oberfläche mehr Interaktivität mitbringt.

Wie Du berechnet auch Ncdu den belegten Speicherplatz im Verzeichnisbaum eines angegebenen Verzeichnisses. Dabei dürfen Sie durch Angabe von Mustern oder Ausschlussdateien bestimmte Komponenten von der Kalkulation ausschließen. Das Ergebnis stellt Ncdu dann in einer hierarchischen Struktur dar, durch die Sie bequem mit den Cursortasten navigieren und so in Unterverzeichnisse absteigen. Wieviel Platz ein Unterverzeichnis oder eine Datei belegt, steht dabei vor jedem Eintrag.

Je nach Konfiguration gibt darüber hinaus eine Prozentangabe oder ein Verlaufsbalken Aufschluss, welchen Anteil das jeweilige Unterverzeichnis am Gesamtumfang des zu betrachtenden Verzeichnis ausmacht. Die Gesamtmenge zeigt Ncdu gemeinsam mit der Anzahl aller gefundenen Dateien in der Fußzeile an. Neben verschiedenen Möglichkeiten die Einträge zu sortieren, erlaubt es das Tool auch, Dateien und Verzeichnisse sofort zu löschen. Das Programm berechnet daraufhin automatisch alle Werte neu.

ncdu-001.png

Ncdu 1.4

Lizenz: MIT/X

Quelle: http://dev.yorhel.nl/ncdu/

Ncdu entwickelt das klassische Du auf sinnvolle Weise weiter. Durch die Ncurses-Oberfläche navigieren Sie bequem in Verzeichnisbäumen.

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LinuxUser 05/2014

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