Zugangskontrolle
Internetzugänge steuern und filtern mit Squid
Fertige Filter
Es existieren einige kommerzielle Filterlösungen, die auf Squid aufsetzen. Zwar stehen diese nicht alle unter einer freien Lizenz und kosten teilweise sogar Lizenzgebühren, der Vorteil liegt jedoch darin, dass sie über täglich aktualisierte, fein abgestufte Filterlisten verfügen, die einen sehr guten Schutz vor einschlägigen deutschsprachigen Seiten bieten.
So arbeitet zum Beispiel der Filter von Time for Kids [7] relativ unkompliziert mit Squid zusammen. Es gibt aber zahlreiche weitere Lösungen, die sich ebenfalls für das Zusammenspiel mit dem Proxy eignen, so zum Beispiel die freien Listen von Squidguard [8].
Fazit
Mit Squid behalten Sie die Kontrolle im heimischen Netz. Dabei brauchen Sie nicht unbedingt auf die Lösungen von Drittanbietern zurückzugreifen. Squid bringt zudem noch mehr Funktionen mit, als hier gezeigt. Für größere Netze bietet er sich beispielsweise an, um Inhalte zwischenzuspeichern. Bei Bedarf arbeitet er auch als transparenter Proxy, den Sie im Browser nicht mehr explizit einzustellen brauchen. Darüber hinaus beherrscht er sogar bedingt Traffic Shaping, das heißt, das Aufteilen der Bandbreite auf die Clients anhand eines Regelwerks.
[1] Squid: http://www.squid-cache.org
[2] Fli4l: http://www.fli4l.de
[3] Squid Configuration Guide: http://www.squid-cache.org/Versions/v2/2.6/cfgman/
[4] Informationen zur Netzmaske: http://de.wikipedia.org/wiki/Netzmaske
[5] Privoxy: Thomas Leichtenstern, "Der unsichtbare Dritte", LinuxUser 03/2006, S. 82, http://www.linux-user.de/ausgabe/2005/08/072-webcleaner/
[6] Reguläre Ausdrücke: http://de.wikipedia.org/wiki/Regular_Expression
[7] Time for Kids: http://www.time-for-kids.de
[8] Squidguard: http://www.squidguard.org/blacklists.html



