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Buchtipp

15.01.2009

Arpa Kadabra – wie das Internet erfunden wurde

Ein Leben ohne das Internet scheint heute kaum noch möglich, die vernetzte Welt hat so gut wie alle Lebensbereiche durchdrungen. Angefangen hat alles mit einem einfachen Datenaustausch zwischen einigen wenigen Rechnern – zu einer Zeit als Computer noch ein seltenes Gut an Universitäten und Forschungseinrichtungen war. In "Die Anfänge des Internets" erlebt der Leser noch einmal diese Zeit des ersten Datenaustausch mit und lernt die wichtigsten Akteure beinahe hautnah kennen.

Als Klammer für die Geschichte von den Anfängen des Internets dient ein Treffen der Internet-Pioniere im Jahr 1994, 25 Jahre nachdem die Ingenieure das Arpanet, den Vorläufer des heutigen Internets, in Betrieb nahmen. Vieles von dem, was sich in diesen Jahren ereignete, hängt eng mit der Biographie von Einzelnen oder einer kleinen Gruppe von Menschen zusammen. Die beiden Autoren zeichnen diese Geschichten manchmal fast minutiös nach und geben so einen detailreichen Einblick in die Atmosphäre, in der das erste Netz entstand.

Es waren zwar Gelder des Militärs, die den ersten Knoten des Netzwerks zu leben verhalfen, aber das Buch zeigt, dass die Vorstellungen der Schöpfer weit über eine funktionierende Befehlskette hinausgingen: Sie wollten das Wissen, das auf den einzelnen Rechner lagerte, befreien und Ressourcen für jeden im Netz bereitstellen. Dafür opferten Sie Tage und Nächte der Arbeit, manchmal sogar ihr Privatleben, und nicht jeder erfuhr im Nachhinein die Anerkennung, der er dafür sicher verdient hätte. (agr)

Infos

arpa.png

Katie Hafner, Matthew Lyon

Die Anfänge des Internet

Dpunkt Verlag, 2008

ISBN 978-3-89864-551-5

349 Seiten, 19,95 Euro

http://www.dpunkt.de

Schönschreiberei – Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX

Gerade in naturwissenschlaftlichen Fächern gilt Latex nach wie vor als das Mittel der Wahl zum Schreiben von Seminar- und Abschlussarbeiten. Allerdings mutiert der Umgang mit dem komplexen Satzsystem gerne zum zusätzlichen Studienfach. Mit "Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit Latex" versucht Joachim Schlosser dem Einsteiger einen Leitfaden an die Hand zu geben, anhand dem er schnell erste Ergebnisse erzielt und langfristig auch komplexe Dokumente meistert.

Das Buch teilt sich in drei große Abschnitte, von der Einführung ins Satzsystem bis hin zum fertigen Dokument. Der mittlere Teil behandelt die einzelnen LaTeX-Elemente und nimmt erwartungsgemäß den größten Raum ein. Hier arbeitet der Autor sich systematisch von den Grundlagen des Textformatierens bis hin zu mathematischen Formeln durch. Das Aufteilen eines Dokuments in mehrere Dateien rundet den Abschnitt ab.

Aufgrund des schlanken Umfangs des gesamten Buchs nehmen die einzelnen Beispiele nicht viel Raum ein. Der Leser erfährt alles Notwendige, um eine Technik anzuwenden. Für ein tiefergehendes Verständnis bietet sich ohnehin eine Vielzahl bewährter Standardwerke an. Mit dem Buch gelangt der Leser schnell zum fertigen Dokument, und damit hat auch der Autor das Ziel erreicht, ihm einen einfachen Einstieg in die Materie zu ermöglichen. Das Buch bietet für einen vergleichsweise günstigen Preis einen sinnvollen Umfang an Know-how. (agr)

Infos

latex.png

Joachim Schlosser

Wissenschaftliche Arbeiten schreiben mit LaTeX

MITP Verlag, 2008

ISBN 978-3-8266-5935-5

287 Seiten, 19,95 Euro

http://www.mitp.de

Motivsuche – Einstieg in die Bildbearbeitung mit Gimp 2

Von der einfachen Korrektur am schnellen Schnappschuss bis zur kunstvoll arrangierten Montage – das Bildbearbeitungsprogramm Gimp eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten. Allerdings eilt dem Programm nicht ganz zu unrecht der Ruf voraus, in mancherlei Hinsicht in Bezug auf die Ergonomie nicht auf dem letzten Stand zu sein. Wie einfach trotzdem selbst anspruchsvolle Bildmanipulationen sein können, zeigt Michael Walder in seinem Buch "Praxisworkshop Gimp 2".

Die Lektüre gefällt nicht nur durch eine Vielzahl von praxisnahen Beispielen und einer verständlichen Sprache. Walder gibt darüber hinaus auch Tipps zu verwandten Gebieten, wie dem Archivieren von Fotos oder auch dem Veröffentlichen auf einer Website. Das Buch im fast quadratischen Format kommt mit einem qualitativ guten Papier, was die Lesbarkeit der verwendeten Fotos fördert.

Das sich auf den Beispielfotos immer wieder Familienmitglieder des Autors wiederfinden, mag man mögen oder irritierend finden. Die Motive sind in jedem Fall immer so gewählt, dass sie die gezeigte Technik anschaulich illustrieren. Mit dem Buch enthalten Sie ein handliches Werk, dass Sie von den ersten Schritten mit Gimp bis hin zu komplexen Manipulationen leitet. Damit haben Sie alles an der Hand, was Sie für den Alltag mit dem Grafikbearbeitungsprogramm brauchen. (agr)

Infos

gimp.png

Michael Walder

Praxisworkshop Gimp 2

O'Reilly, 2008

ISBN 978-3-89721-855-0

219 Seiten, 29,90 Euro

http://www.oreilly.de

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