Home / LinuxUser / 2008 / 10 / Angetestet

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Angetestet

Mehr Geschwindigkeit auf dünnen Leitungen mit Rabbit

Rabbit eignet sich besonders für den Einsatz auf schmalbandigen Verbindungen zwischen Proxy-Server und Web-Client eignet, da das Programm die Datenmenge der zu übertragenden Webseite reduziert. Dazu komprimiert es die Größe von Bildern der Formate JPEG, GIF und PNG auf rund zehn Prozent der ursprünglichen Größe. Dadurch verlieren die Bilder zwar an Detailschärfe, bleiben aber erkennbar. Außerdem komprimiert Rabbit Postscript-, XML- und CSS-Dateien vor der Übertragung an den Browser via Gzip und dampft auf Wunsch auch HTML-Dateien ein.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, mit Filteroptionen den Zugriff auf fragwürdige Webseiten mit Hilfe regulärer Ausdrücke einzuschränken. Diese und andere Einstellungen nehmen Sie mit einem Editor in der gut dokumentierten Konfigurationsdatei vor. Hier finden sich auch Parameter, die einen kaskadierten Einsatz von Rabbit mit anderen Proxy-Servern wie Squid ermöglichen. Die Zugriffskontrolle auf den Proxy-Server lagerten die Entwickler in die beiden Dateien access und users aus. Sie enthalten Benutzerkennungen sowie Passwörter und legen den IP-Bereich fest, dessen Rechner sich zum Proxy verbinden dürfen.

Als Java-Programm läuft Rabbit fast auf jeder Plattform, für die es eine Java-6-Laufzeitumgebung und die Grafiksuite ImageMagick gibt. Über Letztere komprimiert Rabbit die Bilddateien.

Rabbit

Lizenz: BSD

Quelle: http://www.khelekore.org/rabbit/

Wertung

Rabbit eignet sich als Webseitenbeschleuniger für schmalbandige Netze, sofern die unterliegende Hardware genug Leistung bereitstellt.

Xs-httpd, die schlanke Web-Server-Alternative

Wer private oder kleinere kommerzielle Websites betreibt, für den erscheinen Platzhirsche wie Apache in der Regel als technischer Overkill. Dabei herrscht an kompakten und schnellen Webserver-Alternativen kein Mangel. Eine davon ist Xs-httpd, das Studenten der Universität Eindhoven entwickelt haben.

Das Programm besticht durch seine Kompaktheit und den geringen Ressourcenbedarf. Wer jetzt vermutet, dass dieser mit fehlender Funktionalität erkauft wird, den belehrt die umfangreiche Funktionsliste schnell eines Besseren. Neben Server-Side-Includes und CGI unterstützt Xs-httpd gängige Interpretersprachen wie beispielsweise PHP, beherrscht den Umgang mit Virtual Hosts und besitzt zur sicheren Datenübertragung auch eine integrierte SSL-Implementierung. Selbst eine vollständige IPv6-Unterstützung spendierten die Entwickler dem kompakten Server.

Der Aufbau der Konfigurationsdatei lehnt sich darüber hinaus am Apache-Gegenstück an, sodass sich Umsteiger schnell zurechtfinden. Für wiederkehrende administrative Aufgaben wie das Anlegen oder Ändern von Passwörtern oder das Generieren eines Verzeichnisindex bietet Xs-httpd außerdem eine Reihe nützlicher Kommandozeilenprogramme.

Xs-httpd 35g5

Lizenz: BSD

Quelle: http://www.stack.nl/~johans/xs-httpd/

Wertung

Für kleine und mittlere Webauftritte oder den Heimbedarf auf etwas betagter Hardware bietet Xs-httpd eine echte Alternative zu Apache, ohne dass man auf wichtige Funktionen verzichten muss.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

Hits
Wertung: 121 Punkte (4 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...