Der Lightweight Time Tracker macht Zeiterfassung kinderleicht

Egal ob Freiberufler oder Student: Zeit ist wertvoll, und wer möchte nicht auf die Minute genau wissen, wieviel Zeit das jeweilige Projekt bis dato bereits beansprucht hat. Einfach erfassen lässt sich das mit digitalen Stechuhren wie dem Lightweight Time Tracker, kurz Lwtt.

Als Java-Programm läuft es auf vielen Plattformen, die übersichtliche Oberfläche erfordert keinerlei Einarbeitung. Sofort nach dem Programmstart legen Sie mit Add ein neues Projekt an. Eine umfangreiche Konfiguration ist weder erforderlich noch möglich. Sie legen lediglich einen Stundensatz fest, worauf Lwtt automatisch den bisher erwirtschafteten Betrag kalkuliert. Das Entgelt pro Stunden passen Sie dabei für jedes Projekt individuell an.

Im Gegensatz zu anderen Programmen des Genres, erlaubt Lwtt auch die parallele Zeiterfassung mehrerer Projekte – bei sich überschneidenden Aufgaben ein echter Vorteil. Die erfassten Zeiten legt das Programm als XML-Datei in einem eigenen Verzeichnis unterhalb des Benutzerverzeichnisses ab.

Dass der Namensbestandteil "Lightweight" bei Lwtt durchaus zutrifft, merken Sie spätestens dann, wenn Sie erfasste Zeiten korrigieren oder nachbearbeiten möchten: Hierzu bietet das Programm keinerlei Optionen. Als Ausweg bleibt nur das manuelle Bearbeiten der XML-Datei mit einem Editor.

Lwtt 1.2.0

Lizenz: GPLv2

Quelle: http://lwtt.aiken.cz/

Wertung

Lightweight Time Tracker eignet sich für alle, die ein einfaches Programm zur Zeiterfassung suchen, das plattformunabhängig und leicht bedienbar ist.

Mail Dispatcher bringt Ordnung ins Postfach

Wer des öfteren über eine schmalbandige Verbindung auf seine Mail-Konten zugreift, der kennt das Ärgernis, wenn Spam-Mails den Account fluten oder eine Mail mit riesigem Anhang den Download verstopft. Waren IMAP-Anwender hier bisher im Vorteil, da sie Mails bereits vor der Übertragung im Mailclient löschen können, kommen jetzt auch POP3-Nutzer mit dem Mail-Dispatcher in den Genuss dieser Funktion.

Das Python-Programm lädt lediglich die Kopfzeilen der Nachrichten herunter und zeigt diese in einer gut strukturierten Oberfläche an. Anhand von Parametern wie Betreff, Größe, Empfänger, Absender und Sendedatum entscheiden Sie dann, ob der Inhalt das Herunterladen des Textes rechtfertigt. Über die Felder Absender, Empfänger und Betreff definieren Sie außerdem Filter, sodass beispielsweise alle Mails von "Sexy Carmen" sofort und endgültig im Datennirvana verschwinden. Umgekehrt lassen sich wichtige Mails über einen anderen Filtersatz aus der Liste ausblenden, sodass Sie letztlich nur noch die fragwürdige Post im Blick haben.

Ein Mailclient ist für den Einsatz des Mail-Dispatchers nicht notwendig, da das Programm über eine eigene POP3-Engine verfügt, die auch SSL- oder TLS-gesicherte Verbindungen unterstützt. Sie müssen Mail Dispatcher lediglich die Verbindungsdaten sowie die Adresse des Mailservers nennen.

Mail Dispatcher 0.3

Lizenz: GPLv3

Quelle: http://maildispatcher.sourceforge.net

Wertung

Der Mail Dispatcher ist das ideale Tool für alle, die nur über eine begrenzte Bandbreite verfügen und diese nicht mit Datenunrat blockieren möchten.

LinuxCommunity kaufen

Einzelne Ausgabe
 
Abonnements
 
TABLET & SMARTPHONE APPS
Bald erhältlich
Get it on Google Play

Deutschland

Ähnliche Artikel

  • Expressversand
    Durchdachte Einstellungen beim Webserver und kleine Tricks beim Optimieren machen lahmen Webseiten Beine.
  • Aktuelle Software
    Neue Programme im Kurztest
  • Grundkonfiguration des Apache-Webservers
    Äußerst populär und daher bei fast allen Distributionen standardmäßig dabei – der Apache-Webserver ist ein Paradebeispiel für Open-Source-Software. Doch die Ernüchterung folgt auf den Fuß, denn seine Konfiguration wirkt auf den ersten Blick sehr umfangreich und dadurch kompliziert. Dieser Artikel gibt erste Hilfe.
  • tHTTPd
    Sie wollen auf die Schnelle ein Verzeichnis freigeben, auf das andere per Web-Browser zugreifen können? Dafür extra den Apache-Server zu starten, hieße, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Einfacher geht's mit tHTTPd.
  • Distribits
Kommentare

Infos zur Publikation

LU 04/2017: SPEZIAL-DISTRIBUTIONEN

Digitale Ausgabe: Preis € 5,95
(inkl. 19% MwSt.)

LinuxUser erscheint monatlich und kostet 5,95 Euro (mit DVD 8,50 Euro). Weitere Infos zum Heft finden Sie auf der Homepage.

Das Jahresabo kostet ab 86,70 Euro. Details dazu finden Sie im Computec-Shop. Im Probeabo erhalten Sie zudem drei Ausgaben zum reduzierten Preis.

Bei Google Play finden Sie digitale Ausgaben für Tablet & Smartphone.

HINWEIS ZU PAYPAL: Die Zahlung ist ohne eigenes Paypal-Konto ganz einfach per Kreditkarte oder Lastschrift möglich!

Aktuelle Fragen

WLAN lässt sich nicht einrichten
Werner Hahn, 21.03.2017 14:16, 0 Antworten
Dell Latitude E6510, Ubuntu 16.4, Kabelbox von Telecolumbus. Nach Anklicken des Doppelpfeiles (o...
"Mit Gwenview importieren" funktioniert seit openSuse 42.2 nicht mehr
Wimpy *, 20.03.2017 13:34, 2 Antworten
Bisher konnte ich von Digitalkamera oder SD-Karte oder USB-Stick Fotos mit Gwenview importieren....
Ich habe eine awk Aufgabe und bekomme es nicht so Recht hin
Dennis Hamacher, 10.03.2017 18:27, 1 Antworten
Ich hoffe Ihr könnt mir dabei helfen oder mir zeigen wie der Befehl richtig geschrieben wird. Ich...
Unter Linux Open Suse Leap 42.1 einen Windows Boot/ ISO USB Stick erstellen...
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:26, 1 Antworten
Hallo, weiß jemand wie ich oben genanntes Vorhaben in die Tat umsetzen kann ? Wäre echt dankba...
Druckertreiber installieren OpenSuse42.1
Tim Koetsier, 07.03.2017 15:22, 1 Antworten
hallo, kann mir BITTE jemand helfen ich verzweifel so langsam. Habe einen Super Toner von Canon...