Jeder Kunde wünscht sich, möglichst viel Kamera für möglichst wenig Geld zu bekommen. Diesem Begehren kommen die meisten Hersteller in mehrfacher Hinsicht nach: Zum einen pumpen sie immer mehr Megapixel auf immer kleinere Sensoren, zum anderen überfrachten sie die Kameras mit einer Flut oft überflüssiger, aber dafür umso werbewirksamerer Gimmicks. Aber welche Qualitäten zählen tatsächlich?
Bedarfsanalyse
Vor dem Gang zum Fotogeschäft gilt es zunächst zu klären, welchen Anspruch Sie an die Aufnahmen stellen und für welchen Zweck Sie die Kamera einsetzen möchten. Gelegenheitsknipser, die meist bei gutem Wetter fotografieren und Abzüge im Format bis 13 x 18 cm aus den Bildern erstellen, sind mit einer Kompakten gut bedient. Stellen Sie höhere Ansprüchen, sollten eine Bridge-Kamera ins Auge fassen – wie etwa die die Canon A720 IS oder Kodak Z812 IS aus dem Vergleichstest auf den nächsten Seiten. Die mit Abstand beste Bildqualität liefern digitale Spiegelreflexkameras, die dafür aber vergleichsweise unhandlich und teuer ausfallen.
Extrawurst?
Um das eigene Zubehör unters Volk zu bringen, setzen viele Hersteller auf proprietäre Techniken. Das betrifft sowohl die Akkus als auch die Verbindung zum Computer, die nicht selten ein spezielles USB-Kabel erfordert. Hersteller wie Sony gehen sogar so weit, eigene Speicherkarten [1] zu verwenden, die nicht in normale Lesegeräte passen. Achten Sie deshalb darauf, dass die Kamera möglichst den allgemein gängigen Standards entspricht (Mignon-Batterien, SD-Speicherkarten, Mini-USB-Anschluss etc.).



