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Auf der Schulbank

Klassenraum-Management-Software iTalc

Probleme

Beim Einrichten der Software treten immer wieder einmal Probleme auf. Zu den häufigsten Ursachen gehören fehlerhaft eingerichtete Schlüssel: das heißt, die Dateirechte stimmen nicht. Dann gilt es zunächst zu prüfen, ob Sie Zugriff auf den privaten Schlüssel haben. Stellen Sie außerdem sicher, dass der Nutzer, unter dem ICA läuft, Zugriff auf den öffentlichen Schlüssel hat. Löst das nicht das Problem, hilft es unter Umständen, einen Blick in die Logdateien (/tmp/italc_client.log auf dem Schülerrechner und /tmp/italc_master.log auf dem Lehrerrechner) zu werfen.

Neben falschen Zugriffsrechten für Schlüssel verhindern oft Firewalls das Zustandekommen von Verbindungen. Stellen Sie also sicher, dass die Programme /usr/bin/ica und /usr/bin/italc ein- und ausgehenden Zugriff auf die Ports 5900 sowie 5858 haben. Viele weitere Tipps zu der Software finden sich im iTalc-Wiki [4].

Fazit

Dank der Praxis der Entwickler erscheint iTalc als ein rundes Paket für den Einsatz im Unterricht. Wichtige Funktionen erreichen Sie intuitiv über Schaltflächen und Kontextmenüs. Bei der Wahl einer Distribution, die iTalc bereits im Repository vorhält, machen auch die Installation sowie die Konfiguration wenig Arbeit. Angesichts knapper Kassen im Bildungshaushalt erscheint die Software so als eine lohnende Alternative.

Glossar

WOL

Wake-on-LAN. Ein Technik, bei der die Netzwerkkarte im PC auf ein Signal horcht, um den Rechner vom Standby aus einzuschalten. Entsprechende Tools verwenden die MAC-Adresse des Netzwerkgeräts, um präzise einen Rechner anzusteuern.

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