Praxistest

Bei einigen anderen mit Office 2007 SP1 erstellten Testdokumenten [5] erschienen meist lediglich Fehlermeldungen, oder die Software zeigte einfach ein leeres Dokument. Auch mit größeren Dokumenten, die noch aus der ursprünglichen Word-2007-Version stammen, kam der Konverter nicht immer zurecht. So erschien beim Konvertieren des 81-seitigen Microsoft Office 2007 Security Guide [6] nach einigen Minuten der Hinweis, dass der Converter das Dokument nicht öffnen könne.

Abbildung 2: Bei Dokumenten aus Office 2007 SP1 zeigten sich die Probleme, die der ODF-Converter zur Zeit noch hat: Es erscheint lediglich eine weiße Seite.

Ähnlich verhielt es sich beim Umwandeln verschiedener Excel-2007-Dokumente und Powerpoint-Präsentationen. Auch hier glänzte der Konverter im Gegensatz zu den Referenzdokumenten nicht gerade. Gelang das Konvertieren, fielen die Ergebnisse recht unterschiedlich aus. Teilweise gingen die Formate vollständig verloren. Gerade bei Tabellen oder frei orientierten Grafiken offenbarten sich noch offensichtliche Probleme. Andererseits klappte das Umsetzen der umfangreichen Excel-Tabelle aus dem Microsoft Office 2007 Security Guide problemlos.

Hinter den Kulissen

Da der ODF-Converter-Integrator das Konvertieren mit Hilfe des Kommandozeilentools von Novell erledigt, hilft es unter Umständen weiter, das Tool direkt im Terminal aufzurufen. Um ein DOCX-Dokument von OOXML nach ODF umzusetzen, genügt der Befehl:

OdfConverter /I OpenXMLDocument.docx /O ODFDocument.odt

Konvertieren Sie auf diese Weise die Dokumente, bei denen Fehlermeldungen erschienen, so kommt die Ursache schnell ans Licht. Der Konverter stürzt bei einigen Dokumenten einfach ab und verweist auf Fehler in den zugrunde liegenden Bibliotheken. Warum das Konvertieren einfacher Dokumente manchmal ein leeres Dokument liefert, ließ sich auf diese Weise jedoch nicht herausfinden. Interessanterweise ergab der Aufruf des Kommandozeilentools bei einem Dokument mit einer Tabelle ein besseres Ergebnis als der Aufruf aus dem OpenOffice heraus.

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