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Have a lot of Phun

Spaß mit der 2D-Engine

Baukasten

Nun betrachten Sie den Werkzeugkasten von Phun. Mit dem Pinsel zeichnen Sie nicht nur Figuren, sondern entfernen auch einzelne Gegenstände. Dazu schließen Sie die Enden der Linien nicht, sondern streichen mit der Linie den entsprechenden Gegenstand durch, woraufhin er verschwindet. Über Ziehen bewegen Sie eine Figur im Raum, was aber nur im Simulationsmodus funktioniert.

Eine neue Ebene erzeugt der gleichnamige Schalter genau dort, wo Sie mit der Maus in das Feld klicken. Die Neigung der Ebene manipulieren Sie mit Hilfe der gedrückten linken Maustaste. Physiklehrer zeigen so etwa, wie sich Gegenstände auf schiefen Ebenen bewegen – um mal vom rein spielerischen Aspekt weg zu kommen. Die Größen von Kreisen und Rechtecken verändern Sie wieder mit der gedrückten Maustaste.

Interessant für aufwendigere Konstruktionen sind die Menüeinträge Kette und Feder. Im ersten Fall zeichnen Sie Ketten, mit denen Sie etwa verschiedene Gegenstände miteinander verbinden. Das physikalische Verhalten ähnelt dem von Kettenbrücken. Die Federn arbeiten elastischer als die Ketten und kommen auch nicht selten in physikalischen Experimenten zum Einsatz.

Über Befestigung tackern Sie eine Figur an Ort und Stelle fest, was für unbewegliche Teile in einer Konstruktion sorgt. Bringen Sie die Gelenke geschickt an einer Figur an, dann bewegt sich diese selbstständig, wie die Walker-Demo beweist (Abbildung 5). In ihr bewegen sich verschiedene Objekte selbständig über die leicht schräge Ebene.

Abbildung 5: In der Walker-Demo bewegen sich Maschinen selbstständig durch die Botanik, solange Sie ihnen keine Steine in den Weg legen.

Kunst am Bauklotz

Die physikalischen Eigenschaften einzelner Figuren legen Sie selbst mit fest. Zeichnen Sie etwa einen Kreis, manipulieren Sie seine Eigenschaften über das Kontextmenü, das Sie über einen Rechtsklick erreichen. Über Löschen entfernen Sie das Objekt, über Duplizieren – als Symbol dient hier ein Schaf – verdoppeln Sie es. Die Farbe bestimmen Sie über Farbe wählen.

Der Menüpunkt Auswahl zu Wasser machen verwandelt Objekte in Wasser, das Phun – zumindest auf dem Testrechner – nur ruckelig darstellte. Über Einfach Wasser Wiedergabe in den Optionen schematisieren Sie die Wasserdarstellung. Phun stellt die Flüssigkeit nun besser dar, doch besteht das Wasser nun aus lauter kleinen blauen Bällen.

Ein mittig platziertes Gelenk verpassen Sie einem Objekt über Zentriertes Gelenk hinzufügen, die Option In Kreis umwandeln macht das Eckige ins Runde – oder besser – rund. Wählen Sie Objekt folgen bleiben Sie als Zuschauer auf der Spur eines Objekts, wenn dieses versucht, sich auf seinen Rollen oder Rädern aus dem Bildschirm zu stehlen.

In die Naturgesetze greifen Sie über den Schieberegler ganz unten im Kontextmenü ein: Sie ändern die Eigenschaften eines Objekts, indem Sie mit der linken Maustaste ein Kontextmenü aufrufen und dort etwa die Schieberegler Sprungkraft, Reibung und Dichte (Gewicht) verändern.

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Infos zum Autor

Kristian Kißling

Kristian Kißling

Wenn Kristian Kißling nicht gerade für die LinuxCommunity schreibt, arbeitet er als Redakteur bei der Zeitschrift EasyLinux und als Chefredakteur für den Ubuntu User. Am liebsten beschäftigt er sich mit Multimedia- und Unterhaltungssoftware im weiteren Sinne und mit neuer Open-Source-Software, die überraschende Fähigkeiten zeigt.

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LinuxUser 07/13

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