Funknetze von Grund auf
Wichtige Schlagworte rund um WLAN im Überblick
Authentifizierung
Um ein Anmelden Unberechtigter am Access Point wirkungsvoll zu verhindern, hat die IEEE unter dem Titel 802.1x einen eigenen Standard etabliert. 802.1x umfasst ein Authentifizierungsverfahren, das auf dem Extensible Authentification Protocol (EAP, erweitertes Authentifizierungsprotokoll) [2] beruht. EAP stellt eine Schnittstelle für verschiedene Authentifizierungsmethoden bereit, wie etwa den Austausch von Zertifikaten, Public Keys oder Einmal-Passwörtern. Möchten Sie sich am Access Point anmelden, setzt das eine gültige Authentifikation voraus. Der AP prüft entweder selbst oder mithilfe eines Radius-Servers, ob Sie am WLAN teilnehmen dürfen.
WEP
Nicht nur das Authentifizieren stellt bei drahtlosen Netzwerken ein Problem dar, sondern auch der Schutz der zu übertragenden Daten: Prinzipiell ermöglicht es das Übertragen durch die Luft, das Unbefugte die Pakete mitlesen und verändern, wenn sie sich im Sendebereich des Netzes aufhalten. Um das zu verhindern, kommt die Kryptographie ins Spiel. Damit verbergen Sie vor einem Angreifer den Inhalt der Pakete, so dass dieser nicht weiß, wo sich Ansatzpunkte zur Manipulation befinden.
Anfangs setzten die WLAN-Entwickler auf das WEP-Protokoll (Wired Equivalent Privacy). Dessen Technik basiert auf einem geheimen Schlüssel mit einer Länge von 40 oder 104 Bits, also 5 oder 13 Zeichen. Das Verfahren ergänzt diesen Schlüssel noch einmal um einen 24 Bit langen Initialisierungsvektor, sodass oftmals auch von Schlüssellängen von 64 beziehungsweise 128 Bit die Rede ist.



