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Angetestet

Immer die richtige Zeichenkodierung dank Uni2ascii

In den Anfängen des Computerzeitalters stellte ASCII den gängigen Standard zur Zeichenkodierung dar. Mittlerweile reichen jedoch 7 Bits nicht mehr aus, um alle verfügbaren Zeichen zu kodieren, sodass moderne Applikationen in der Regel eine Unicode-Kodierung verwenden. Da manche älteren Applikationen mit derart erstellten Dateien nicht umgehen können, braucht der Anwender ein Tool wie Uni2ascii, um seine Dokumente aufzubereiten.

Da die meisten Distributionen nur ältere Versionen von Uni2ascii mitliefern, lohnt es sich, das Programm aus den Quellen zu kompilieren. Für das grafische Tcl-Frontend benötigen Sie außerdem das Paket tablelist, das Sie unter http://www.nemethi.de finden. Es enthält eine Verzeichnisstruktur, die Sie in das Verzeichnis /usr/share/tcltk kopieren. Die Tcl-Oberfläche U2a bietet ein Frontend für die Programme uni2ascii und ascii2uni, welche die eigentliche Konvertierung von und nach UTF respektive ASCII vornehmen.

Wie die Konvertierung erfolgen und welches Unicode-Format verwendet werden soll, legen Sie durch Kommandozeilenparameter fest. Dabei konvertiert das Programm nur diejenigen Zeichen, die in der ASCII-Kodierung nicht vor kommen. Auf Wunsch lassen sich dabei in einem Arbeitsgang auch Leerzeichen oder Zeilenumbrüche entfernen. Für alle, die Unicode-Texte in ein HTML-Dokument einbinden möchten, hat Uni2ascii das Python-Skript uni2html im Lieferumfang. Es kennt keine Konfigurationsparameter, sondern liest Unicode-Dateien aus der Standardeingabe und schreibt das Ergebnis in die Standardausgabe. Damit eignen sich die einzelnen Programme der Uni2ascii-Suite hervorragend zur Integration in eigene Shell-Skripte.

uni2ascii 4.9

Lizenz GPLv3
Quelle: http://billposer.org/Software/uni2ascii.html

Wertung

[+++] Mit Uni2ascii konvertieren Sie mühelos Dateien von und nach Unicode oder ASCII. Für Neulinge oder gelegentliche Nutzer ist die Tcl-Oberfläche eine echte Erleichterung.

Spielend Videos saugen mit YouTubeDownloader

Das Multimedia-Portal YouTube dient als fast unerschöpfliche Quelle von Videos aller Art: Von Comedy über Vortragsmitschnitte bis zu aktuellen Videoclips reicht die Palette der Filmchen, die am online sehen kann. Mit dem YouTubeDownloader speichern Sie die Beiträge Ihrer Wahl auch für den privaten Gebrauch auf die heimische Festplatte.

Die Bedienung des Java-basierten Tools ist mehr als einfach: Sie geben lediglich die URL des gewünschten Videos in das Links-Feld ein. Hier dürfen Sie auch mehrere Adressen angeben, wobei Sie darauf achten sollten, dass in jeder Zeile nur eine Adresse steht. Nun klicken Sie nur noch den Download-Knopf an, um die Übertragung zu starten.

Optional geben Sie noch ein Download-Verzeichnis an, in dem das Programm die Videos speichert. Damit erschöpfen sich die Konfigurationsmöglichkeiten bereits. Sämtliche Einstellungen können Sie YouTubeDownloader auch beim Start als Kommandozeilenparameter übergeben: Damit eignet sich das Programm auch für den Einsatz in eigenen Skripten.

YouTubeDownloader 1.5

Lizenz Freeware
Quelle http://freeyoutubedownloader.net/

Wertung

[+++] YouTubeDownloader archiviert YouTube-Videos auf der heimischen Festplatte und besticht durch seine intuitive Bedienung. Allerdings wären weitere Konfigurationsmöglichkeiten wie etwa eine Proxy-Server-Einstellung in künftigen Versionen ein Vorteil.

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LinuxUser 06/2012

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