Neues bei Impress

Die spektakulärste Verbesserung bei OpenOffice 2.4 existierte zu Redaktionsschluss erst als Ankündigung, der aber "in Kürze" ein entsprechendes Plugin folgen soll: Zehn auf OpenGL basierende 3D-Folienübergänge treten an, die seit 15 Jahren bekannten Powerpoint-Transitions "in Rente zu schicken", wie es ein wenig vollmundig heißt [3]. Im Angebot finden sich drehende Kacheln (Abbildung 3), nach außen und innen aufklappende Würfel, Rochaden und anderes mehr. Ansonsten bietet Impress vor allem Detailverbesserungen: So ist nun möglich, für einzelne Folien eine Hintergrundgrafik zu definieren.

Abbildung 3: Spektakuläre Folienübergänge soll Impress 2.4 schon bald bieten. Leider gibt es die Transistions noch nicht, so dass Sie sich vorerst mit einer Vorschau begnügen müssen.

Und sonst?

OpenOffice 2.4 erlaubt, ein Master-Passwort zu vergeben, das alle Passwörter für einzelne Dokumente zugänglich macht. Sie erreichen diese Funktion über das Menü Extras | Optionen unter OpenOffice.org im Bereich Sicherheit (Abbildung 4). Der Vorteil: Sie müssen sich nur noch das Master-Passwort merken, um Zugang zu allen Ihren geschützten Dokumenten zu erhalten.

Abbildung 4: Über das Master-Passwort verwalten Sie alle Passwörter für Ihre OpenOffice-Dokumente viel komfortabler als bisher.

Verbesserungen gibt es auch beim PDF-Export: So dürfen Sie jetzt beim Export in PDF-Dateien Links in Dokumenten relativ zu einem Startdokument setzen. Das macht Umzüge der Dateien – etwa von CD ins Web – wesentlich leichter als bei absoluten Links. Sie erreichen die Funktion über Datei | Exportieren als PDF im Register Verknüpfungen. Aktivieren Sie hier einfach die Option URLs relativ zum Dateisystem exportieren.

Ebenfalls nützlich: Arbeiten Sie in OpenOffice-Dokumenten mit Verknüpfungen auf eigenständige Unterdokumente, dann sorgen Sie mit einer kleinen Einstellung dafür, dass beim Umwandeln in PDF-Dokumente OpenOffice die Unterkapitel ebenfalls als PDFs referenziert. Sie finden diese Option beim Export ebenfalls im Register Verknüpfungen unter dem Punkt Dokumentreferenzen in PDF-Ziele umwandeln.

Schließlich erlaubt OpenOffice 2.4 nun auch den Export nach PDF/A-Standard. Der verlangt unter anderem [4], dass alle verwendeten Ressourcen wie Bilder oder Schriften in der Datei enthalten sein müssen: Das gewährleistet den Zugriff auf die Daten auch in der Zukunft – für die Langzeitarchivierung von Dokumenten eine wichtige Voraussetzung.

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