Leserbriefe

15.01.2009

Alternative zu Tellico

LU 05/2008, S. 54: Ein sehr schöner Bericht zu Tellico in der Ausgabe 05/2008. Ich mag das Programm sehr gerne und bin besonders von der Anpassungsfähigkeit begeistert. Allerdings störte mich bei Tellico immer, dass es relativ träge arbeitet und zudem einige Abhängigkeiten mitbringt.

Da ich dort selbst als Tester aktiv bin, würde ich zum Vergleich gerne noch Stuffkeeper (http://www.stuffkeeper.org, Abbildung 1) als Alternative vorschlagen: Das leichtgewichtige Programm kann es in Sachen Funktionsumfang zwar noch nicht mit Tellico, bietet aber mindestens die selbe Flexibilität. Es ist von Grund auf so aufgebaut, dass es genau das anzeigt , was der Benutzer wünscht.

Zwar handelt es sich bei Stuffkeeper um ein noch junges Programm, es funktioniert aber schon sehr gut. Konkurrenz schadet ja nie – und wenn ich das richtig sehe, sind Tellico und Stuffkeeper die einzigen beiden aktiven  Projekte in diesem Bereich. Rasmus Steinke

Abbildung 1: Konkurrenz für Tellico: Auch Stuffkeeper bietet intuitive Verwaltungsmöglichkeiten für Datensammlungen.

Shell-Banausen

LU 05/2008, S. 38: Wenn Sie mehr User für die Shell begeistern wollen, dann sollten Sie aber Tippfehler vermeiden, wie den im Artikel zum Konvertieren von Audiodateien: Da verlassen Sie den Vi mit [Esc][:][Q][W] – da speichert der Editor dann wohl eher nichts, oder?. Außerdem muss man die Befehle w und q klein schreiben. Ansonsten muss ich auch ein Lob loswerden: Ich bin schon seit vielen Jahren ein begeisterter Abonnent und wünsche Ihnen noch viel Spaß und Erfolg mit LinuxUser. Dirk Specht

LinuxUser: Das ist freilich ein unerfreulicher "Dreher" in der Tastenkombination, richtig wäre in der Tat [Esc][:][W][Q]. Asche auf unser Haupt: Sollten wir Lesern damit wirklich die Begeisterung für die Shell genommen haben, tut uns das natürlich leid; wir geloben für die kommenden Ausgaben Besserung. Wir trösten uns mit der Tatsache, dass wenigstens auch mit der falschen Befehlsfolge nichts verloren geht: Der schlaue Vi quittiert die Fehleingabe mit dem lapidaren Kommentar Kein Editorbefehl: qw.

Was allerdings das kleine "w" respektive "q" betrifft: Bei der Angabe von Tastendrücken, die wir durch eckige Klammern (als symbolische Taste) symbolisieren, drucken wir schon immer, was auf der Tastenkappe steht: also ein großes "W" beziehungsweise "Q". Drücken Sie auf [W], erhalten Sie ein "w"; die Tastenkombination für ein den Großbuchstaben W lautet in dieser Notation [Umschalt]+[W]. (tle)

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