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Frühjahrsputz

Mandriva 2008.1 im Überblick

Paketmanagement

Mit einem neuen Ansatz versuchen die Entwickler die Suche im Paketmanagement zu beschleunigen. Verwaltete das System bislang zwei Datenbestände, einmal die Kurzinformationen sowie die ausführlichen Daten zu allen Paketen, so greift die Software in Zukunft in erster Linie auf die Kurzinformationen zurück. Aufgrund der geringen Größe gelingt das Laden und Durchsuchen sehr schnell.

Benötigen Sie weitere Informationen zu einem Paket, greift das System nicht mehr auf die Komplettliste zurück, da sich dieser Ansatz als sehr träge herausgestellt hat. Stattdessen splitteten die Entwickler die Gesamtinfos in einzelne Dateien im XML-Format auf, die das Paketmanagement nur bei Bedarf lädt oder aktualisiert.

Einmal geladene Informationen legt das Paketmanagement lokal ab, so dass es diese Information bei einem erneuten Zugriff direkt von der Festplatte liest. Auf Wunsch konfigurieren Sie das System auch so, dass es die kompletten Infos zu einem Paket niemals aus dem Netz lädt. Damit sparen Anwender mit einer langsamen Internetverbindung noch einmal Zeit und Nerven.

Komfortfunktionen

Dank eines neuen Frameworks laden Sie die notwendigen Codecs zum Abspielen von Audio- und Video-Dateien bei Bedarf aus dem Netz nach. Die Technik hört auf den Namen Codeina und greift auf die Codecs von Fluendo zurück, die zum Teil kostenlos (MP3), größtenteils aber kostenpflichtig sind.

Falls Sie von einer Vista-Installation auf Mandriva wechseln, hilft Ihnen bei Bedarf der Migrationsassisten dabei, verschiedene Einstellungen und Daten aus Ihrem persönlichen Ordner der Windows-Installation in das Linux-System zu übernehmen. So haben Sie beispielsweise Bookmarks, E-Mails oder Office-Dateien gleich zur Hand und arbeiten nahtlos mit den Daten weiter.

Abbildung 6: Mit Codeina haben Sie die Möglichkeit, legal Codecs für Multimedia-Inhalte ins System zu integrieren.

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