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Nun kann es endlich losgehen: Ein Klick auf den RecordMyDesktop-Eintrag im Menü startet zügig das Programm und zeigt in einem kleinen Fenster den aktuellen Desktop als Vorschaubild an.

Die beiden Schieberegler Video Quality und Sound Quality – beide auf die höchste Stufe mit dem Wert 100 eingestellt – können Sie hier noch verändern. Ein Klick auf die Optionsleiste Advanced gestattet zudem grundlegende Einstellungen wie die Anzahl der aufgezeichneten Frames oder Samplingraten der Soundkarte (Abbildung 3). Hier fallen aber normalerweise keine Modifikationen an.

Abbildung 3

Abbildung 3: Übersichtlicher geht es kaum: das Einstellungs- und Startmenü von RecordMyDesktop.

Unten links im Programmfenster befindet sich zusätzlich der Schalter Select Window, mit dessen Hilfe Sie ein Fenster eines laufenden Programms auswählen: Nach Anklicken verändert sich der Mauszeiger zu einem kleinen Kreuz, mit dem Sie auf ein geöffnetes Applikationsfenster auf dem Original-Bildschirm klicken. Dieses Fenster versieht RecordMyDesktop in der Vorschau mit einem roten Rahmen, sodass Sie sofort sehen, welche Aktivitäten Sie aufzeichnen. Falls Sie bei mehreren offenen Fenstern versehentlich das falsche aktiviert haben, so macht ein Rechtsklick auf das Vorschaubild Auswahl rückgängig. Daneben lässt sich auch ein bestimmter Bildschirmbereich aufzeichnen, indem Sie diesen in der Vorschau mit der Maus markieren.

Mit einem Mausklick auf den Schalter Record beginnen Sie sofort mit der Aufnahme. Daraufhin "fotografiert" RecordMyDesktop zunächst mit der vorgegebenen Anzahl an Frames pro Sekunde die Arbeitsoberfläche ab und nimmt dazu – sofern Sie die Soundoption aktiviert haben – gleichzeitig den Ton auf. Ein Klick auf Quit beendet RecordMyDesktop.

Platz da!

Bei der Aufnahme fallen recht große Datenmengen an, für die ausreichend Platz auf der Festplatte verfügbar sein muss. Dabei gilt es zu bedenken, dass der benötigte Speicherplatz mit höherer Bildschirmauflösung deutlich zunimmt. Auch eine höhere Audio-Sampling-Frequenz verbraucht zusätzlichen Speicher.

Da RecordMyDesktop üblicherweise die gesammelten Daten nicht während der laufenden Aufnahme encodiert, sondern das erst später erledigt, muss man für das spätere Umwandeln der Aufnahme nochmals die doppelte Menge an Festplattenspeicher einrechnen. Es schadet also nichts, für eine Aufnahme von mehreren Minuten Dauer einige hundert MByte auf der Festplatte frei zu halten.

Zudem liegt selbst mit einem starken Prozessor die CPU-Last während der Aufnahme bei nahezu 100 Prozent. Um keine Aussetzer oder ruckelnde Bilder im späteren Video zu provozieren, sollten Sie daher alle im Hintergrund laufenden Programme – und auch eventuell anfallende Cron-Jobs – vor Beginn der Aufnahme abschalten.

RecordMyDesktop fügt während der Aufnahme im Systempanel einen quadratischen blauen Knopf ein, über den Sie die Aufnahme stoppen können. Sobald Sie diesen Schalter anklicken, endet die Aufnahme der laufenden Bildschirmaktionen und startet die Encodierung der Rohdaten (Abbildung 4). Diesen Vorgang sollten Sie keinesfalls durch Anklicken von Cancel unterbrechen, da sonst die gesamten Rohdaten verloren gehen. Haben Sie eine längere Sequenz bei hoher Videoauflösung und guter Tonqualität aufgenommen, so nimmt das Encodieren auch bei leistungsstarken CPUs weit jenseits der 1-GHz-Grenze mehrere Minuten in Anspruch.

Abbildung 4

Abbildung 4: RecordMyDesktop zeigt den Fortschritt des Encodiervorgangs an.

Nach Abschluss der Encodierung öffnet sich erneut das Hauptfenster des Programms, und Sie können nun einen Speicherpfad angeben. Per Vorgabe legt RecordMyDesktop im persönlichen Verzeichnis des Nutzers die Datei out.ogg an, die jeder aktuelle Videoplayer unter Linux problemlos wiedergibt: Die Containerdatei verwendet den freien Theora-Codec [7] für die Video-Aufzeichnung und den ebenfalls freien Ogg-Vorbis-Codec für die Audiosignale.

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