Home / LinuxUser / 2008 / 06 / Buchtipp

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian leicht gemacht
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Aufmacher Artikel

Buchtipp

15.01.2009

IPCop im Detail erklärt

Marco Sondermann, seines Zeichen Add-on-Entwickler für IPCop, beschreibt in seinem Buch den Aufbau und die Bedienkonzepte des Firewall-Routers IPCop. Das 330 Seiten starke Werk vermittelt von der ersten Seite an den Eindruck, dass der Autor sehr eng mit der Materie vertraut ist. Im ersten Drittel beschreibt er den für eine sinnvolle Konfiguration notwendigen theoretischen Unterbau sowie das Einrichten des Systems. Hier geht er auch auf die Möglichkeit ein, den Firewall-Router auf einem USB-Stick zu installieren.

Im zweiten Drittel liefert das Buch detaillierte Informationen sowohl zur Konfiguration über die webbasierte Benutzeroberfläche als auch dem Einrichten, etwa eines eigenen HTTPS-Zertifikats, auf der Konsole von IPCop. Dank der gut verständlichen und umfassenden Beschreibung bleiben bei dem Buch an keiner Stelle wichtige Fragen offen. So finden sich in allen allen relevanten Passagen Screenshot, Skizzen und Codebeispiele, die das Geschriebene transparenter machen. Bei seinen Beschreibungen bezieht der Autor in der Regel auch die Windows-Client-Sicht mit ein, etwa beim Erzeugen eines RSA-Keys für SSH oder dem Einrichten eine VPN-Verbindung zu IPCop. (tle)

Infos

ipcop.png

Marco Sondermann

IPCop kompakt

Bomots, 2008

ISBN: 978-3-939316-41-4

340 Seiten, 24,80 Euro

http://www.bomots.de/ipcop/index.htm

Texte setzen mit LaTeX

Seit jeher genießt LaTeX unter eingefleischten Fans der Open-Source-Gemeinde einen guten Ruf. Bislang nutzten vor allem Akademiker und Verlage das Satzsystem für wissenschaftliche Schriften. Nach Ansicht von Tobias Berndt lohnt sich aber ein Blick auf LaTeX für alle, die von berufswegen oder auch privat häufig mit Gedrucktem zu tun haben. Sein Buch "LaTeX – Der typographische Einstieg" will dabei den weniger Geübten einen kompetenten Einstieg in die Materie bieten und dem Fortgeschrittenen neue Tipps und Tricks vermitteln.

Das Buch stellt fast vollständig auf die im deutschsprachigen Raum sehr beliebten KOMA-Klassen von Markus Kohm ab. Diese erleichtern dem Schreibenden gerade in unseren Breiten den Umgang mit LaTeX um einiges. Auf der beiliegenden DVD finden Sie ein komplettes Tex Live, dass in vielen aktuellen Distributionen auch als Paket beiliegt. Das enthält alle wichtigen Dateien, die Sie zum Arbeiten mit LaTeX benötigen.

Gleich im ersten Kapitel nimmt Tobias Berndt den Leser an die Hand und begleitet ihn beim Umstieg von einer Textverarbeitung zum Umgang mit einem Satzsystem. Er zeigt die groben Entwicklungslinien auf und stellt wichtigen Personen und Tools vor. Dabei unterhält er mit einigen Anekdoten aus seiner eigenen Erfahrung. In den restlichen Kapitel erläutert der Autor den Umgang mit dem Satzsystem. Dabei gibt es sowohl einen schnellen Überblick für Ungeduldige als auch ausführlichere Abschnitte, in denen all diejenigen Rat finden, die an einem kniffeligen Teilproblem basteln.

Das Buch will keine Referenz sein. Hier verweist der Autor gleich zu Beginn auf andere Werke. Es führt vielmehr auf anschauliche Weise in die Thematik ein, gibt dem Leser praxisnahe Hinweis und hilft in den hinteren Kapiteln auch bei komplexeren Problemen. (agr)

Infos

latex.png

Tobias Berndt

LaTeX -- Der typographisch Einstieg

Addison-Wesley, 2008

ISBN: 978-3-8273-2659-1

340 Seiten, 29,95 Euro

http://www.addison-wesley.de

Automatisieren und Skripten

Gerade Calc-Tabellen mit ihren endlosen Zahlenkolonnen bieten sich geradezu an, um auf diese Daten mit Makros zu arbeiten. Die praktischen Helfer aus dem Office-Alltag vermögen aber weit mehr, als einfaches Aufzeichnen von Tastaturdrücken. Wie weit die Fähigkeiten des freien Office-Pakets OpenOffice in dieser Richtung reichen, zeigt Autor Thomas Krumbein in seinem umfassenden Buch "Makros in OpenOffice.org". Auf fast 800 Seiten zeigt er, wie Sie die Möglichkeiten der Software mittels Basic geschickt für Ihre Zwecke ausnutzen.

Wer sich an das Thema Makros im Office-Bereich heranwagt, der kommt am Thema Visual Basic nicht vorbei. Die Skriptsprache von Microsoft hat sich zum Leidwesen vieler in zahlreichen Office-Dokumenten festgesetzt und erschwert nun unter anderem die Migration. Krumbein widmet dem Thema zwar einen Abschnitt, verweist aber letztendlich auch auf externe Ressourcen. Ihm liegt mehr am Herzen, den Leser an die umfangreichen Fähigkeiten der OpenOffice-eigene Sprache heranzuführen.

Und die braucht sich wahrlich nicht zu verstecken: Kontrollstrukturen, String- und Datumsfunktionen sowie Arrays und vieles mehr erlauben Ihnen vielfältige Konstrukte. Der Autor stellt nicht nur diese systematisch vor, sondern erläutert auch das Objektmodell, dem alle Officekomponenten folgen, und über das Sie die Bestandteile ansprechen. So erhalten Sie ein solides Wissen, mit dem Sie auch komplexe Aufgaben erledigen. Den Linux-Anwender schmerzt einzig, dass sich das Buch komplett auf die Windows-Variante bezieht. (agr)

Infos

basic.png

Thomas Krumbein

Makros in OpenOffice.org

Galileo, 2008

ISBN: 978-3-8362-1111-6

789 Seiten, 44,90 Euro

http://www.galileo-computing.de

Tip a friend    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1282 Hits
Wertung: 113 Punkte (11 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 05/2014

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,95 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 60,60) können Sie im Medialinx-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Bilder vergleichen mit diffimg
Bilder vergleichen mit diffimg
Tim Schürmann, 01.04.2014 12:40, 1 Kommentare

Das kleine Werkzeug diffimg kann zwei (scheinbar) identische Bilder miteinander vergleichen und die Unterschiede optisch hervorheben. Damit lassen sich nicht nur Rätsel a la „Orignial und Fäls...

Aktuelle Fragen

programm suche
Hans-Joachim Köpke, 13.04.2014 10:43, 8 Antworten
suche noch programme die zu windows gibt, die auch unter linux laufen bzw sich ähneln sozusagen a...
Funknetz (Web-Stick)
Hans-Joachim Köpke, 04.04.2014 07:31, 2 Antworten
Bei Windows7 brauche ich den Stick nur ins USB-Fach schieben dann erkennt Windows7 Automatisch, a...
Ubuntu 13.10 überschreibt immer Windows 8 Bootmanager
Thomas Weiss, 15.03.2014 19:20, 8 Antworten
Hallo Leute, ich hoffe das ich richtig bin. Ich habe einen Dell Insipron 660 Ich möchte gerne Ub...
USB-PTP-Class Kamera wird nicht erkannt (Windows-only)
Wimpy *, 14.03.2014 13:04, 15 Antworten
ich habe meiner Frau eine Digitalkamera, AGFA Optima 103, gekauft und wir sind sehr zufrieden dam...
Treiber
Michael Kristahn, 12.03.2014 08:28, 5 Antworten
Habe mir ein Scanner gebraucht gekauft von Canon CanoScan LiDE 70 kein Treiber wie bekomme ich de...