Home / LinuxUser / 2008 / 05 / Angebaut

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

War doch klar...
(243 Punkte bei 15 Stimmen)
Re: War doch klar...
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Re: Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Kubuntu verliert Finanzierung
(130 Punkte bei 4 Stimmen)
Offen fürs Geschäft
(80 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

Angebaut

XFCE mit Applets aus der Gnome-Welt erweitern

01.05.2008 XFCE hat sich neben Gnome und KDE als dritter Windowmanager unter Linux fest etabliert. Wir zeigen, wie Sie mit Gnome-Applets seine Funktionalität spielend leicht erweitern.

Der Windowmanager XFCE hat sich nicht von Ungefähr einen festen dritten Platz als grafische Arbeitsoberfläche unter Linux erkämpft: Mit schlankem Design, hoher Funktionalität bei geringem Ressourcenverbrauch und beeindruckenden optischen Effekten auch auf weniger leistungsfähiger Hardware eignet sich XFCE bestens als zeitgemäße Oberfläche selbst für alte Rechner.

Allerdings vermisst mancher Nutzer doch die eine oder andere vom Platzhirsch Gnome her bekannte und lieb gewonnene Funktion, vor allem zur Hardwarekontrolle in den Panelleisten. Doch mit ein paar Kniffen rüsten Sie XFCE entsprechend auf und erlangen so sogar eine bessere Kontrolle über das System und mehr Möglichkeiten als beim Boliden Gnome.

Zwei Welten

Gnome wie auch XFCE basieren auf dem Gtk-Toolkit. Aufgrund der gemeinsamen Basis laufen viele für Gnome programmierte grafische Anwendungen auch unter XFCE ohne Installation zusätzlicher Software. Sowohl Gnome als auch XFCE haben zudem einen modularen Aufbau: Mit so genannten Plugins erweitern Sie leicht zum Beispiel die Panelleiste.

Der gravierende Nachteil dieser Plugins, die oft von freien Entwicklern stammen: Sie sind oft oberflächenspezifisch, für Gnome entworfene Applets funktionieren also nicht unter XFCE oder umgekehrt. Dabei gibt es bedeutend weniger Applets für XFCE als für Gnome. Insbesondere Anwender von Notebooks, die Gnome mit einer stattlichen Anzahl an Plugins zur Hardwarekontrolle verwöhnt, vermissen unter XFCE in dem Bereich einige Funktionen.

So bietet XFCE von Haus aus keine Möglichkeit zum Überwachen der in jedem halbwegs aktuellen Notebook zahlreich eingebauten Temperatursensoren. Auch das bei modernen Prozessoren automatische Anpassen der Taktfrequenz an die jeweilige Arbeitsleistung gelingt unter XFCE nicht ohne Weiteres.

Einigen nativen XFCE-Applets fehlen Funktionen, etwa dem Screenshot-Plugin zum Anfertigen von Bildschirmfotos. Demgegenüber punktet XFCE mit Applets zum Visualisieren der Systemlast, des Speicherplatzes sowie der Swap- und CPU-Nutzung. Ein kleines Plugin zur Anzeige der Festplattenperformance stellt gegenüber anderen Windowmanagern ebenfalls ein Novum dar.

Installation

Welche Plugins unter XFCE standardseitig bereit stehen, erschließt sich sehr schnell: Klicken Sie mit der rechten Maustaste in einen freien Bereich des Panels und wählen Sie anschließend Neues Objekt hinzufügen aus dem Kontextmenü. Um in den Genuss der zusätzlichen Gnome-Applets zu gelangen, gilt es jedoch zunächst das Paket xfce4-xfapplet-plugin zu installieren.

Das Quelltextarchiv der Applikation laden Sie als Tarball aus dem Netz [1] herunter. Aufgrund der zahlreichen Abhängigkeiten empfiehlt es sich jedoch auch für versierte Anwender, ein bereits vorgefertigtes Binärpaket aus dem Internet zu beschaffen und dieses anschließend zu installieren. Am einfachsten haben es die Nutzer von Debian und Ubuntu sowie deren Derivaten: Bei diesen befindet sich xfce4-xfapplet-plugin bereits als DEB-Paket in den Online-Repositories, so dass Sie es bequem mit Apt-get respektive Synaptic auf die heimische Festplatte packen.

Alternativ laden Sie das Paket für die Distributionen unter [2,3] herunter. Unter [4] halten die Entwickler Pakete für Fedora bereit, und wer mit ALT-Linux, Mandriva, CentOS oder PLD-Linux arbeitet, findet das auf seine Distribution zugeschnittene Binärpaket unter [5]. Das Paket binden Sie mit dem Kommandozeilenbefehl rpm -ivh Paketname für die RPM-Fraktion oder mit dpkg --install Paketname für Debian-basierte Distributionen in das System ein.

Nach korrekter Installation der Applikation erreichen Sie über einen Rechtsklick mit der Maus in ein XFCE-Panel und die Auswahl des Menüpunktes Neues Objekt hinzufügen das Fenster Objekte zur Leiste hinzufügen, in dem sich der Eintrag XfApplet findet (Abbildung 1).

Abbildung 1: Einfaches Anklicken genügt, um XFCE für Gnome-Applets vorzubereiten.

Wählen Sie diesen Eintrag aus, so legt das Programm ein kleines Symbol im Panel an und öffnet gleichzeitig ein neues Fenster, das die verfügbaren Gnome-Applets untereinander auflistet (Abbildung 2). Sinnvollerweise sollten Sie bereits einige gewünschte Applets aus dem Gnome-Fundus installiert haben, sonst bleibt das Listenfenster hier zunächst leer.

Abbildung 2: Die Liste verfügbarer Gnome-Applets steht nun unter XFCE bereit.

Ein Klick auf eines der installierten Gnome-Applets befördert dies nun an der vorgegebenen Stelle in das XFCE-Panel. Danach bewerkstelligen Sie sämtliche Modifikationen am Applet wie aus dem Gnome-Windowmanager gewohnt, etwa das Verschieben der Icons (Abbildung 3). Auch die Einstellungen erreichen Sie wie üblich über einen Klick mit der rechten Maustaste.

Abbildung 3: Totale Kontrolle über das System im XFCE-Panel.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

1381 Hits
Wertung: 91 Punkte (20 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 03/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Duden Korrektor unter 64-Bit
Duden Korrektor unter 64-Bit
Tim Schürmann, 06.02.2012 10:36, 0 Kommentare

Der Duden Korrektor bietet eine äußerst nützliche Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für LibreOffice und bringt in der aktuellen Version 8 e...

Aktuelle Fragen

N24 Stick (Huawei E173) und Ubuntu 11.04
Patrick Obenauer, 11.02.2012 11:54, 0 Antworten
Hallo zusammen! Ich benutze einen alten Laptop, der mit Ubuntu 11.04 flott und problemlos läuft....
Wie kann man beim Einsatz von Compiz die Fenster-Dekoration einstellen?
GoaSkin , 10.02.2012 20:12, 0 Antworten
Hallo, ich nutze Linux Mint mit dem Gnome-Derivat Mate. Da die Distribution Compiz nicht autom...
rndc reload zone - failed bad zone
Ludwig jun. B., 06.02.2012 16:08, 2 Antworten
Schönen guten Tag, ich habe folgendes Problem. Immer wenn ich folgendes Kommando ausführen bek...
Skype für 64-Bit-Prozessor u. Suse 12.1
Klaus Sigerist, 05.02.2012 11:39, 3 Antworten
Hallo Gemeinde! Ich bin nur ein einfacher Nutzer und habe Probleme mit der Installation von Skyp...
8! Anfängerfrage :) Wie finde ich in Ubuntu die Datenträger (Bild, Text)
samuel leusam, 04.02.2012 15:53, 2 Antworten
Ich habe neu Ubuntu. Wenn ich die SD Karte im Laptop einstecke, erkennt er sie und gibt ihr den N...