Home / LinuxUser / 2008 / 04 / … und drin!

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Mandriva gibt Distribution in die Hände der Community
(268 Punkte bei 24 Stimmen)
Neues vom Systemd
(179 Punkte bei 5 Stimmen)
Mandriva in Nöten
(161 Punkte bei 4 Stimmen)
Mageia 2 ist fertig
(161 Punkte bei 4 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Shopping
Topsuche
 
Yatego Deutschlands größte Shoppingmall. 10000 Shops,
3.5 Mio Artikel. Alle Bestseller, Servertechnik und Technik Themenwelten.

Notebooks und Netzwerkhardware bei Mercateo günstig kaufen.
Internet Telefonie mit VoIP Telefonen von Gigaset
Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.
Günstige Digitalkameras finden Sie im Preisvergleich.

… und drin!

Schnell ins Netz mit Wicd

01.04.2008 Mobile Nutzer wechseln die Netzwerke wie andere die Unterwäsche. Wicd verwaltet die zugehörigen Profile schnell und bequem.

Wer viel auf Achse ist oder sein Notebook in wechselnden Umgebungen nutzt, machen viel Gebrauch vom Netzwerkmanager des Systems. Doch nicht alle Programme dieser Zunft lassen sich schnell und einfach bedienen. Als Alternative präsentiert sich da Wicd [1]: Der schlanke Netzwerkmanager bietet eine einfach gehaltene Benutzeroberfläche, die alles beinhaltet, was man zu Konfiguration von kabelgebundenen und kabellosen Netzwerken braucht.

Das Programm dient als Frontend für verschiedener Skripte und basiert auf Python. Es wurde ursprünglich als Ersatz für Ubuntus Network Manager geschrieben, unterstützt mittlerweile aber auch andere Distributionen. Dabei lässt sich Wicd sehr gut mit alternativen Oberflächen wie XFCE, Icewm oder Fluxbox nutzen. Dank seiner geringen Größe und des ebenso geringen Leistungshungers fühlt sich das Werkzeug auch auf älteren, schmalbrüstigen Laptops wohl. Zudem unterstützt Wicd eine breite Auswahl an Netzwerkkarten [2] und Verschlüsselungsarten.

Wicd einrichten

Die Installation von Wicd stellt auch den noch unerfahrenen Anwender vor keine allzu großen Probleme. In einer funktionierender GTK+-Umgebung, wie sie die meisten Distributionen von Haus aus mitbringen, fühlt sich das Tool zu Hause. Wicd selbst findet sich zwar nicht in allen Repositories, doch kann man es einfach hinzufügen und installieren.

Ubuntu-Nutzern steht für die Versionen von "Dapper" bis "Hardy" ein zusätzliches Paketverzeichnis zur Verfügung. Um es einzubinden, öffnen Sie im Panel unter System die Paketverwaltung Synaptic und fügen überEinstellungen | Paketquellen | Software von Drittanbietern | Hinzufügen den Paketquellen die Zeile deb http://apt.wicd.net Version extras ein. Dabei ersetzen Sie Version durch das passende Kürzel, etwa feisty für Ubuntu 7.04. Nach Aktualisierung der Quellen findet sich Wicd einfach über die Paketsuche und lässt sich wie gewohnt einrichten. Sinngemäß gleiches gilt für Debian.

Nutzer von Arch Linux finden fertige Wicd-Pakete in den Repositories Extra und Testing. Hier reicht ein einfaches pacman -Sy wicd um den Netzwerkmanager zu installieren. Slackware-Anhänger holen das Programm aus dem Fundus von Slacky.eu [3], nach dem Herunterladen findet das Paket via installpkg Wicd-Version .tgz seinen Weg ins System. Eine Anleitung zur Installation unter Fedora kann man im Wicd-Wiki [4] nachlesen. Die Quellpakete von Wicd schließlich gibt es bei Sourceforge [5].

Um Wicd automatisch beim Start zu laden, müssen Sie noch den Aufruf von /opt/wicd/tray.py den Autostart-Informationen hinzufügen, was je nach System unterschiedlich funktioniert. Unter Ubuntu binden Sie ihn unter System | Einstellungen | Sitzungen im Reiter Startprogramme über Neu ein. Fluxbox-Nutzer öffnen in einem Texteditor die Datei ~/.fluxbox/startup und fügen den Aufruf, gefolgt von einem &, vor exec /usr/X11R6/bin/fluxbox ein.

Bitte verbinden sie!

Sobald Wicd läuft, reicht ein Mausklick auf das Symbol im System-Tray, um die Konfigurationsoberfläche aufzurufen. Sie präsentiert sich einfach aufgebaut und gut aufgeräumt (Abbildung 1). Der Netzwerkmanager zeigt das kabelgebundenen Netzwerk sowie eine Liste aller sichtbaren drahtlosen Netzwerke samt Informationen zu Verschlüsselung und Signalstärke an. Die Statuszeile am unteren Rand des Fenster informiert über den gegenwärtigen Netzwerkstatus.

Abbildung 1: Ordentlich aufgeräumt: Nach dem Start zeigt Wicd alle wichtigen Informationen auf einen Blick an.

Nun können Sie den Rechner mit einem Netzwerk Ihrer Wahl verbinden. Für eine Connection via Kabel verlangt Wicd zuerst nach einem Profil. Dessen Bezeichnung tragen Sie in das freie Feld ein und erstellen es über einen Klick auf Hinzufügen. Daraufhin wird der blaue, bisher halb ausgeblendete Link verbinden funktional, ein Klick darauf hängt den Rechner via DHCP ins Netzwerk ein.

Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare

3027 Hits
Wertung: 177 Punkte (21 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zur Publikation

Infos zur Publikation

LinuxUser 06/2012

Aktuelle Ausgabe kaufen:

Heft bestellen Heft als PDF kaufen

LinuxUser erscheint monatlich und kostet in der Nomedia-Ausgabe EUR 5,50 und mit DVD EUR 8,50. Weitere Informationen zum Heft finden Sie auf der LinuxUser-Homepage.

Im LinuxUser-Probeabo erhalten Sie drei Ausgaben für 3 Euro. Das Jahresabo (ab EUR 56,10) können Sie im LNM-Shop bestellen.

Tipp der Woche

Adobe AIR
Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten
Tim Schürmann, 14.05.2012 13:09, 0 Kommentare

Es gibt sie noch: neue Anwendungen, die Adobes Integrated Runtime voraussetzen. Aktuellstes und vermutlich auch größtes Beispiel ist das Adventure Botanicula

Aktuelle Fragen

gibt es ein Kommandozeilen Tool, um ein X11-Fenster in ein Anderes einzubetten?
GoaSkin , 21.05.2012 16:44, 0 Antworten
Das XEmbed-Protokoll ist u.A. dazu gedacht, dass man eine X11-Anwendung in eine andere wie ein Wi...
Apache2, Options -Indexes geht nicht
no no, 12.05.2012 19:01, 8 Antworten
Habe in apache2.conf folgendes stehen: Options -Indexes ...
LInux auf Dell LS H500
Andreas Endresl, 09.05.2012 08:54, 2 Antworten
Habe einen alten Dell Latitude LS H500 nur mit ext. Floppy und CD es geht nur immer eines von den...
Datenwiederherstellung unter Ubuntu 12.04 mit "Simple Backup" nach Umzug von Linux Mint
Christian Lottmann, 07.05.2012 13:33, 0 Antworten
Vor dem Umzug auf Ubuntu 12.04 habe ich unter Linux MInt mit "Simple Backup" voll (15.4.2012) und...
DKMS für den propritären NVIDIA-Treiber
Commander Data, 26.04.2012 22:02, 2 Antworten
Hallo an die Gemeinde. Ich habe hier ein interessantes Stück openSuSE gefunden. http://forums.op...