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Schicke Details an Bord

Vorschau auf OpenSuse 11

01.04.2008 OpenSuse gehört bei deutschsprachigen Anwendern zu den beliebtesten Distributionen. Die neue Version 11 erscheint im Sommer 2008, wesentliche Details finden sich schon jetzt in der Alpha-Version.

OpenSuse 11 Alpha 2 baut auf den Kernel 2.6.24 auf. Die Distribution [1] bringt wie immer einen Assistenten mit, der Sie bei der Installation unterstützt. Hier zeigen sich schon die ersten Neuheiten: SaX2 basiert auf der neuen Qt4-Bibliothek. Die Entwickler haben das Programm gründlich überarbeitet; es sieht schicker und moderner aus.

Ein transparentes Fenster zeigt das Menü und die Auswahldialoge. Dahinter prangt ein grüner Hintergrund. Die Weltkarte, mit der Sie die Region auswählen, sieht schick aus und erinnert an einen modernen Atlanten. Beim Einrichten der Festplatte wählen Sie zwischen einem Standardschema oder einem LVM-Verbund.

Nach dem Einloggen erwartet Sie die neue Version 4.0.1 des KDE-Desktops. Ob das bei der fertigen Version so bleibt, entscheiden die Entwickler im Frühjahr vor der Beta 1. Die Gnome-Variante von OpenSuse 11 verwendet die Version 2.21.90. Das Office-Paket OpenOffice liegt in der Beta-Version von 2.4 bei.

Installation

Nach dem Einlegen der Heft-DVD starten Sie den Rechner neu. Wählen Sie im grafischen Bootmenü OpenSuse 11 Alpha 2 - Installieren. Nun startet der Assistent. Bestätigen Sie den Lizenztext und wählen Sie Sprache, Region und das Tastaturlayout. Dann untersucht das Setup die Hardware des Rechners. Bestätigen Sie den Punkt Neuinstallation, dann geht es weiter zur Konfiguration der Uhr und der Zeitzone.

Anschließend richten Sie die Festplatte für die Installation ein. Im Test übernahmen wir den vorgegebenen Partitionierungsvorschlag. Mit Create Partitions Setup gelangen Sie zum benutzerdefinierten Einrichten der Festplatte. Nach der Anlegen eines neuen Benutzers schaufelt OpenSuse die Pakete auf die Platte. Schalten Sie die Option Use this passwort for system administrator an, falls Sie das Benutzer-Passwort auch als Administrator verwenden wollen.

Nach einem Neustart des Systems legen Sie den Namen für den Rechner und die Domain fest und richten Ihr Netzwerk ein. Überspringen Sie den Test der Internetverbindung. Nun folgt das Setup des neuen Benutzers. Der Dialog findet sich zweimal im Assistenten. Füllen Sie die Felder entsprechend aus. Die darauf folgenden Release Notes liefern Hinweise zur verwendeten Version. Am Schluss der Installation sehen Sie die Hardwarekonfiguration vor sich. Überprüfen Sie die Konfiguration von Monitor und Grafikkarte.

Fazit

Wie zu erwarten, erscheint die Alpha 2 noch nicht ausgereift. Hier wartet noch einige Arbeit auf die Developer. Das Einrichten eines Benutzers im Installationsassistenten erfolgt doppelt. Einige Funktionen stehen noch nicht bereit, wie etwa die Firmware- und Speichertests im Bootmenü.

KDE 4 sieht recht schick und modern aus, mit einigen Tools gibt es aber noch Probleme. So stürzt beispielsweise der OpenSuse Updater gelegentlich ab: Unter einem Benutzeraccount stimmen die Rechte nicht, die das Tool benötigt. Ein übersichtliches Menü fehlt; KDE 4.0.1 sieht es nicht mehr vor, auf die alte Menüstruktur umzustellen. Immerhin lässt sich das gewohnte Menü als Plasmoid K-Menü (traditionell) auf dem Desktop ablegen.

Ganz einfach erfolgt das Einrichten von Paketen dank der verschiedenen Repositories. Im Test fiel die Wahl auf Gimp. Von 1-Click Install[2] kann zwar nicht die Rede sein, doch das Einrichten des Programms gelang problemlos. YaST löste alle Abhängigkeiten auf und zog notwendige Pakete sowie Bibliotheken automatisch nach. Zu diesem Zweck band das System das Gnome-Repository automatisch ein.

Die erste Beta-Version von OpenSuse 11 erscheint voraussichtlich am 17. April, die fertige Version der Distribution kommt laut derzeitiger Roadmap [3] dann am 19. Juni. Man darf gespannt sein, was sich bis zu diesem Datum noch verändert.

Infos

[1] OpenSuse: http://de.opensuse.org

[2] Mit 1-Click Install Software hinzufügen: http://software.opensuse.org

[3] OpenSuse-Roadmap: http://en.opensuse.org/Roadmap

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