Ntfs-3g und Windows

Ich habe bei einem Bekannten Knoppix 5.11 laufen lassen und konnte zwar seine Windows-Partition sehen, aber nicht darauf schreiben – obwohl Knoppix 5.11 ja vollen Zugriff auf NTFS-Partitionen haben soll. Hartmut Haase

LinuxUser: Knoppix mountet die Partition beim automatischen Einhängen nur zum Lesen. Um den Schreibzugriff zu ermöglichen, hängen Sie die Partition manuell mit dem Befehl

mount -t ntfs-3g /dev/Gerätename /mnt/Verzeichnis

ein, geben also als Dateisystemtyp ntfs-3g vor. Dann steht auch dem Schreibzugriff nichts mehr im Weg. (jlu)

Mitrax verzweifelt gesucht

LU 01/2008, S.12: Ich bin auf der Suche nach dem aktuellen Link zur Mitrax-Live-CD; der Link in Ihrer Ausgabe 01/2008 leitet mich immer wieder auf eine freie Domäne und nicht zur Mitrax-Homepage. Wo kann ich das aktuelle ISO herunterladen? Lukas Butschek

LinuxUser: Da hat entweder jemand seine Domain-Rechnungen nicht bezahlt oder ist einem Domain-Grabber zum Opfer gefallen. Die Domain hat am 27.1. den Besitzer gewechselt, wie ein whois zeigt; der neue Registrant ist komplett anonymisiert. Wo nun allerdings MitraX abgeblieben ist, ließ sich nicht herausfinden. Auch eine Anfrage an die per Wayback Machine ermittelte Mail-Kontaktadresse des Maintainers blieb bislang ohne jeden Erfolg. (jlu)

Fußnoten mit LaTeX

LU 02/2008, S. 54: Ich habe vergeblich versucht, einen Brieffuß mit dem im Artikel "Blattwerk" angegebenen Befehl \firstfoot zu erzeugen. Das hat nicht geklappt. Mit dem Kommando\footnote funktionierte es zwar schon, aber dann bekommt man einen entsprechenden Verweis im Text, und den braucht man im Brief nicht.

Nach etwas Probieren habe ich das Problem selbst gelöst. Man muss in der documentclass die Option firstfoot=true deklarieren, und dann lässt sich der Befehl auch anwenden.

\firstfoot{%bla bla hfill bla blubb\\
}

Dabei muss der Befehl nach \begin{document} und vor \begin {begin{letter} stehen, sonst wird der Brieffuß nicht angezeigt. Diese Angabe fehlte in dem Artikel, obwohl ja in dem scrguide.pdf zu dem Thema zu lesen steht, generell wäre die Option auf yes gestellt. Ronald Hitz

Esprimo 9200 mit GSM

LU 02/2008, S. 84: Für das GSM-Modem des Esprimo Mobile U9200 gibt es ein RPM für Suse 10.3, das ich erfolgreich installiert habe und das hervorragend funktioniert. Es bietet ähnlich wie die Windows-Lösung eine grafische Oberfläche. Man muss allerdings eine ganze Reihe von anderen Paketen nachinstallieren, darunter vor allem Python. Die Software ist zwar von Vodafone, sollte aber mit allen Netzen funktionieren. Der Link zum Download lautet:

https://forge.vodafonebetavine.net/frs/download.php/79/vodafone-mobile-connect-card-driver-for-linux-1.99.17-3.1.opensuse103.x86_64.rpm

Für Besitzer einer externen Mobilfunkkarte und eines Rechners mit 32-Bit-CPU gibt es einen experimentellen Installer, der auch alle anderen erforderlichen Softwaremodule mitbringt:

https://forge.vodafonebetavine.net/frs/download.php/84/vodafone-mobile-connect-card-driver-for-linux-20080123-installer.run

Wegen seiner Begrenzung auf 32-Bit-CPUs lässt er sich aber nicht auf neueren Rechnern wie dem Esprimo nutzen. Ulf Michel

Falsche Office-Version

LU 03/2008, S. 28: Ihr Artikel enthält einen groben Schnitzer – Sie schreiben auf Seite 32: "In der neuen Version Office 2003 setzt Microsoft …" Sie meinen sicherlich die aktuelle Version MS Office 2007, denn Dokumente aus MS Office 2003 lassen sich sehr wohl mit OOo bearbeiten, OOo kann das entsprechende Format auch speichern.Werner Mühl

LinuxUser: Hier handelt es sich freilich um einen Tippfehler: Wie Herr Mühl zurecht vermutet, war MS Office 2007 gemeint, nicht die Version 2003. (jlu)

Es geht noch sicherer

LU 03/2008, S. 84: Zum Thema SSH und der Option -D SOCKS-Proxy finde ich folgendes noch erwähnenswert: Wenn man über einen mit ssh -D angelegten SOCKS-Proxy surft, bleiben zwar die Daten für andere duch die Verschlüsselung verborgen, aber die DNS-Anfragen des Browsers gehen weiterhin im Klartext übers Netz. Abhilfe schafft man hier, indem man in Firefox about:config eingibt und den Wert für network.proxy.socks_remote_dns auf true setzt. Somit laufen auch die DNS-Abfragen über den SOCKS-Tunnel. Jodok Ole Müllers

Alternative SSHFS

LU 03/2008, S. 84: Der Artikel "Aber sicher!" über SSH, SCP und SFTP ist wirklich gut für fortgeschrittene Einsteiger in Sachen Linux gemacht – nur finde ich, dass ein kleiner Blick auf SSHFS fehlt. Da die meisten Distributionen ja FUSE ab Installation respektive im Repository mitbringen, bietet sich das als sichere Alternative zu NFSv3 an, um Shares zu einzubinden. Ich würde mich sehr freuen, wenn dieses Feature auch bei Ihnen Beachtung findet, da viele Anwender SSHFS leider noch nicht kennen. Christian Grube

LinuxUser: Vielen Dank für das nette Lob und die gute Anregung! Tatsächlich hatten wir einen ausführlichen Artikel zu SSHFS bereits in Ausgabe 03/2007 im Heft (http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2007/03/Daten-sicher-teilen).

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