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Fujitsu-Siemens Esprimo Mobile U9200 im Test

01.02.2008
Neue Notebooks kommen nicht wirklich oft mit neuer Hardware. Anders das Fujitsu-Siemens U9200: Es bringt ein UMTS-Funkmodem mit.

Linux kommt immer besser mit den Hardwarekomponenten von Notebooks zurecht. Dabei stellen die mobilen Computer das freie Betriebssystem vor einige Herausforderungen: Chipsätze und Grafikadapter verlangen korrekte Ansteuerung, um optimale Performance zu erbringen. Gleichzeitig soll aber das Powermanagement für eine möglichst lange Akkulaufzeit sorgen. Kommen jetzt noch neueste Hardwarekomponenten hinzu, gerät Linux in Sachen Treibern schon einmal ins Schleudern. Die meisten Komponenten des Esprimo Mobile U9200 von Fujitsu-Siemens bereiten Linux keine Probleme. Interessant wird es beim integrierten Funkmodem, das an jedem Ort mit Handyempfang den Internetzugang ermöglichen soll.

Testgerät im Überblick

Fujitsu Siemens Esprimo Mobile U9200
Hersteller Fujitsu-Siemens
Preis ca. 1417 Euro zzgl. Versand
Betriebssystem Windows Vista
Bezugsquelle http://www.fujitsu-siemens.de/products/mobile/notebooks/esprimo_mobile_u.html
Prozessor und Speicher
CPU Intel Core 2 Duo T7700
Taktfrequenz 2,4 GHz
RAM 2 x 1 GByte
Grafik
Bildschirm 12,1 Zoll WXGA (matt)
@Auflösung 1280 x 800
Grafik Intel 965 GMA (X3100)
Ausstattung
Festplatte 120 GByte, SATA
CD/DVD DVD+/-RW, CD-RW, DVDRAM
Kommunikation Gigabit Ethernet, Bluetooth 2.0, WLAN 802.11 a/b/g/n, 56k-Modem, Funkmodem (GPRS, UMTS, EDGE, HSDPA)
Peripherie 3 x USB 2.0, 4-in-1-Cardreader (SD/MS/MS Pro/xD), ExpressCard/34
Audio/Video VGA, Mikrofon, Kopfhörer, S-Video
Webcam 1,3 Megapixel
Gewicht 2 kg
Akkulaufzeit (ca.) 2 bis 3,5 Stunden

Äußere Werte

Äußerlich gesehen, hebt sich das Notebook nicht von der Masse ab. Das Esprimo Mobile U9200 kommt in grauem Outfit (Abbildung 1) und wiegt im Gegensatz zu den Herstellerangaben 2 statt 1,8 Kilogramm, ohne Akku lediglich 300 Gramm weniger. Somit gehört es nicht zu den leichtesten in dieser Liga, obwohl der Anbieter es als "ultra portables Notebook" anpreist. Mit einem Preis ab 1400 Euro gehört es preislich schon dem gehobenen Segment an.

Abbildung 1: Beim Esprimo Mobile U9200 mogelt der Hersteller geringfügig bei der Gewichtsangabe.

Am Testgerät selbst ist äußerlich nicht viel zu reklamieren, sieht man von der Tastatur ab. Sie drückt sich auf der linken Hälfte deutlich durch, was das Tippvergnügen merklich mindert. Ansonsten weiß das U9200 durch gute Verarbeitung zu gefallen: Der Displaydeckel lässt sich auf 180 Grad öffnen und hält in jeder Lage sicher. Helligkeit, Kontrast und gleichmäßige Ausleuchtung der 12,1-Zoll-Anzeige mit WXGA-Auflösung lassen nichts zu wünschen übrig.

Innere Werte

Die inneren Werte überzeugen auf Anhieb: Eine mit 2,4 GHz getaktete Dual-Core-CPU gepaart mit 2 Gigabyte Arbeitsspeicher erledigen auch rechenintensive Arbeitsschritte im Handumdrehen. Zumindest fast 2 GByte, denn die eingebaute Intel-Grafikkarte deckt ihren Speicherbedarf aus dem RAM. Bei Routinearbeiten hört man das Gerät beinahe gar nicht, der Lautstärkepegel steigt nur während prozessorlastiger Aufgaben kurzzeitig an. Eine 120 GByte große S-ATA-Festplatte bietet genug Platz für Betriebssystem(e), Videos, Bilder und Musik.

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